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Siehe: Schoner

Für den Lotsendienst zunächst an der amerikanischen Ostküste entstandener schneller und seetüchtiger Schoner, der auch einen längeren Aufenthalt mehrerer Lotsen an Bord möglich machte. Dieser Typ versah bis in die dreißiger Jahre des 20. Jh. seinen Dienst. Nach Anlaufen der zu lotsenden Schiffe wurde jeweils ein Lotse mit einem kleineren Ruder-Lotsenboot übergesetzt. Der amerikanische Lotsenschoner wurde zu einem Vorläufer der modernen Schoner-Yacht. Wegen der besonderen Vorzüge der leicht handhabbaren Schonertakelung waren bis zum Ende der Segelschiffszeit auch die Mehrzahl aller nordeuropäischen Lotsenfahrzeuge schnelle Zweimast-Schoner.

Im Zeitalter der Segelschifffahrt waren Lotsen weit verbreitet, da nur wenige Kapitäne bereit waren, mit größeren Schiffen, bei Nacht oder schlechten Wetterverhältnissen in Häfen einzulaufen.

Als Lotsenversetzschiffe wurden besonders schnelle, wendige und seefeste Segelschiffe benötigt, wofür Schoner zum Einsatz kamen, als Nachfolger der bis Mitte des 19. Jahrhunderts verwendeten Lotsenkutter und -galioten.

Die Schiffe wurden aufgrund des oft nicht zu vermeidenden schweren Wetters besonders robust gebaut. Mehrere ehemalige Lotsenschoner werden heute als hochseegängige Jachten genutzt. Der 1883 gebaute Lotsenschoner Nr. 5 Elbe etwa überquerte dreizehnmal den Atlantik.


  • Lotsenkutter Marie 
    Lotsenkutter Marie
  • Lotsenkutter Fair Dawn 
    Lotsenkutter Fair Dawn
  • Lotsenschoner Atalanta 
    Lotsenschoner Atalanta
  • Neufundland-Schoner Vanadis 
  • Lotsenkutter Anemor 
    Lotsenkutter Anemor
  • Lotsenkutter Henriette 
    Lotsenkutter Henriette
  • Lotsenkutter Freya von den sieben Inseln 
    Lotsenkutter Freya von den sieben Inseln
  • Lotsenschoner No. 5 Elbe 
    Lotsenschoner No. 5 Elbe
  • Gaffelschoner Ruden 
  • Lotsenkutter Sampo 
    Lotsenkutter Sampo
  • Lotsenkutter Donar 
    Lotsenkutter Donar
  • Jagt Die Zwillinge von Kappeln (Bild: Ralf Wieners) 
    Jagt Die Zwillinge von Kappeln

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