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Am Anfang stand noch ein wenig Studium der Bauanleitung, des Bauplans und der weiteren, mir zur Verfügung stehenden Bücher und Pläne.

Dabei bin ich folgendermaßen vorgegangen:

  • Der Plan des Bausatzes entspricht zu >90% dem Hoeckel-Plan der Berlin aus dem Buch "Risse von Schiffen des 16./17. Jahrhunderts".
  • Diesen Plan in 1:100 habe ich eingescannt und in 1:50 ausgedruckt.
  • Die Beschreibung das Bausatzes selbst enthält eine Liste des stehenden und laufenden Gut, abschnittsweise nummeriert. Dazu gibt es weiterhin acht übersichtlich detaillierte Zeichnungen, in der die Nummern wiederzufinden sind.
  • Mit Informationen speziell zu Schiffstypen des 17. Jahrhunderts aus dem Buch "Die Schiffe des Abel Tasmans" (Ab Hoving und Cor Emke) habe ich die Takelage vervollständigt und einen Belegplan erstellt.
  • Ebenso für die Takelage habe ich zum Verständnis für Grundlagen, Techniken und Begriffe noch Informationen aus den Büchern "Rundhölzer, Tauwerk und Segel" (Klaus Schrage) und "Bemastung und Takelung von Schiffe des 18. Jahrhunderts" (Karl Heinz Marquardt) entnommen, auch wenn die Informationen überwiegend zeitgeschicktlich nach der Berlin zuzuordnen sind.
  • Die Durchmesser der Taue des stehenden und laufenden Gutes sind zwar in der Baubeschreibung angegeben beschränken sich jedoch auf nur wenige Fadenstärken. Deshalb habe ich mir noch einmal eine Liste aller Taustärken mit Informationen aus dem Buch "Historische Schiffsmodelle" (Monfeld), "Die Schiffe des Abel Tasmans", "Modellbau von Schiffen des 16./17. Jahrhunderts" (Rolf Hoeckel) abgeglichen.
  • In einer Excel-Liste habe ich alle Taue inklusive Bezeichnung und Belegungnummern des Plan aufgelistet, gleichzeitig so die benötigten Blöcke, Klampen und Belegnägel gezählt.
  • Informationen zur Bewaffnung habe ich aus dem Buch "Schiffsbewaffnung von den Anfängen bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts" (Hans Aufheimer) entnommen.
  • Unterlagen aus dem Baukasten 
    Unterlagen aus dem Baukasten
  • Belegungsplan (Foto: Risse von Schiffen des 16./17. Jahrhunderts, Hinstorff Verlag) 
    Belegungsplan
 
Deckslayout

Bauunterlagen für die Fregatte Berlin 

Für die Beplankung der Decks habe ich einen Plan für das Deckslayout erstellt, um später die Planken so verlegen zu können, dass Plankenstöße auf den (imaginären) Decksbalken liegen, insbesondere an Luckeneinfassungen, Decksöffnungen und Mastfischungen. Ebenso um sog. "Leistenstummel" vermeiden zu können.

Das Muster der Plankenstöße auf dem Hauptdeck ist rot gezeichnet und die Ebenen der Decksnagelung blau für Back, Kampanje und Hütte. Letztere Decks haben keine "tragende" Funktion und die Planken sind so kurz, dass sie nicht gestoßen werden müssten.


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