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Die Rumpfspanten sind im Plan üblicherweise bis zum Deck gezeichnet.

Ich favorisiere das Deck separat außerhalb des Rumpfes herzustellen. Das Aufbringen der Planken mittels Bügelmethode, das Einarbeiten der Fischungen, Schliff und Finish mit Dübelimitationen, sowie das saubere Fräsen der notwendigen Decksöffnungen lässt sich außerhalb des Rumpfes wesentlich einfacher realisieren.

Deshalb stelle ich erst die Decksbalken her und passe bei den Spanten dann die Deckslinie an.

Die Decksbalken haben eine Balkenbucht. Um eine gleichmäßige Biegung über allen Spanten gewährleisten zu können, stelle ich die Balken nach bewährter Methode der Formverleimung her.

Aus dem Plan drucke ich mir eine entsprechende Schablone und laminiere diese in Folie. So wird das Festkleben der Leisten auf der Schablone verhindert.

Die Schablone klebe ich mit doppelseitigem Klebeband auf ein Brettchen und setze in gleichmäßigen Abständen Nägel entlang der Biegung.

So kann ich drei Leisten zu einem Paket zusammenkleben und in der benötigen Form fixieren, bis der Kleber ausgehärtet ist.

  • Decksbalken der Statenjacht Fredericus 
  • Decksbalken der Statenjacht Fredericus 
  • Decksbalken der Statenjacht Fredericus 

Zur positiven Balkenbucht, der Biegung in Querrichtung, kommt der Decksprung hinzu, die negative Biegung in Längsrichtung des Rumpfes.

Dazu habe ich unter die Decksbalken Abstandshölzer mit der entsprechende Höhe geklebt, in die ich vorher zwei Nuten für die Stringer eingefräst habe.

  • Decksbalken der Statenjacht Fredericus 
  • Decksbalken der Statenjacht Fredericus 

weiter geht es mit dem Decksunterbau...


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