Logo

Stückpforten

Vor der Beplankung des Rumpfes mussten die Öffnung der Kanonen - die Stückpforten - realisiert werden. Dafür waren diverse Holzrahmen mit quadratischen Öffnungen notwendig.

Ich habe ein Quadratrohr hergestellt, von dem die Rahmen einfach scheibchenweise abgeschnitten werden konnten. Ein Kunststoffprofil wurde als Klebehilfe und Abstandshalter für die Kreissäge genutzt. Damit die Holzleisten nicht an dem Kunststoffprofil kleben bleiben, wurde es in dünne Frischhalltefolie eingewickelt.

  • Stückpforten 
  • Stückpforten 
  • Stückpforten 

Erst ein U-Profil geklebt, das mit einer Abdeckleiste zu einem Quadratrohr umgewandelt wurde.

Nun konnten die Rahmen mit der gewünschten Breite abgeschnitten werden. Da meine kleine Kreissäge kein höhenverstellbares Sägeblatt hat, wurde erst ein Schnitt gezogen, dann um 180° gedreht mit einem zweiten Schnitt getrennt.

  • Stückpforten 
  • Stückpforten 
  • Stückpforten 

Nach dem Schliff wurde alles mit der Farbe des späteren Schanzkleides lackiert.

  • Stückpforten 
  • Stückpforten 

Testweise habe ich in einen Rahmen schon einmal den Trempel eingesetzt. Das werde ich allerdings bei den anderen Stückpforten erst nach der Rumpfbeplankung realisieren, um an den Öffnungen die Leisten bündig abschleifen zu können.

  • Stückpforten 
  • Stückpforten 

Die in den Rumpf gefrästen Öffnungen wurde für die Stückpfortenrahmen angepasst.

Da beim Baukasten keine Decksbeplankung vorgesehen ist, ich diese aber realisieren möchte, habe ich mir ein Stück Sperrholz beplankt um die endgültige Höhe der Geschützrohre für die Position der Stückpforten zu ermitteln.

  • Stückpforten 
  • Stückpforten 
  • Stückpforten 
  • Stückpforten 

Fertigstellung des Rumpfrohlings

Vor der Beplankung erfolgt das Komplettieren des Rumpfes durch das Verkleben der Seitenteile.

Ich beginne mit dem Verkleben der Stückpfortenrahmen und Füllhölzer am Schanzkleid des Hauptdecks. Dazu wurde eine Hilfsleiste an der Rumpfaußenseite mit Klammern fixiert, damit die zu klebenden Teile bündig mit der Rumpfaußenseite abschließen. Frischhaltefolie verhindert das Festkleben der Leiste.

  •  
  •  
  •  

Leider ist mir erst nach dem Kleben aufgefallen, dass die Bordwand nach der Beplankung zu dick werden würde da laut Baukasten ja keine Beplankung vorgesehen ist. Maßstäblich wäre das eine Brüstung von gut einem halben Meter.

Das Schanzkleid wurde entsprechend verjüngt, das Heck geschlossen, die Innenverkleidung (Wegerung) verklebt und die Stückpfortenöffnungen innen und außen noch einmal verschliffen.

  •  
  •  

Mir ist der Unterbau des Backdecks etwas zu voluminös, man sieht die Wand trotz des aufgelegten Decks, außerdem ist für die später Ankerbeting etwas wenig Platz.

Kurzerhand habe ich das Material bis knapp hinter dem Fockmast entfernt, außerdem eine kleine Öffnung vor der späteren Ladeluke eingearbeitet.

  •  
  •  
  •  
  •  

Dieses sogenannte Kabelgatt ist mit matter schwarzer Farbe lackiert, es wird dadurch "unendlich" tief ;-)

Nach der Fertigstellung des Hauptdecks habe ich dies fest mit dem Rumpf verklebt, um anschließend mit Innenausbau und den oberen Decks fortzufahren.

  •  
  •  
  •  
  •  

Zum Schutz vor Verunreinigungen und Beschädigungen hilft Abkleben mit Malerkrepp. Das Schanzkleid auf der Back und die achtere Hütte komplettieren den Rumpf. Danach wurde alle größeren Fugen verspachtelt und sauber verschliffen.

  •  
  •  
  •  
  •  

Da sich auf dem Kampanjendeck zwei Stückpforten befinden und das Deck im Unterschied zur Baukastenvariante wieder beplankt wird, musste erst das Deck hergestellt werden, um die Öffnungen für die Kanonen korrekt festlegen zu können.

Für den Einbau der nächsten Decksebene sollten sichtbare Decksbalken mit einer Biegung realisiert werden, der sog. Balkenbucht.

Für so etwas bevorzuge ich die Technik der Formverleimung.

Dazu kopiere ich mir den entsprechend Teil des Bauplans, klebe diesen auf ein Stück Sperrholz, bohre Löcher entlang der gebogenen Linie und stecke von der Unterseite aus Nägel durch. Wenn das Bohrloch 1/10 mm kleiner als der Nageldurchmesser ist, halten die Nägel von allein.

Entsprechend der Balkendicke verleime ich mehrere dünne Furnierleisten miteinander, fixiere das Leistenpaket mit Halteklammern an den Nägeln und lasse den Kleber aushärten.

In diesem Fall bei der Verwendung eines recht dunklen Holzes, sind die Schichten nach dem Schleifen kaum zu erkennen.

  •  
  •  
  •  
  •  

Die Decksbalken für das Kampanjen- und Backdeck sind eingeklebt und lagern beidseitig auf einem Balkenknie.

Das Schanzkleid auf der Bank ist noch im Rohzustand. Was man sieht sind nicht die Geländernstützen, sondern nur die Füll- und Abstandshölzer für die innere Wegerung die im nächsten Arbeitsschritt noch gekürzt und verschliffen werden. Die Hölzer wurden so eingesetzt, dass in den Zwischenräumen dann die Geländerstützen eingesetzt werden können und Halt haben. Leider habe ich das im Eifer des Gefechts an den hinteren Bordwänden vergessen.

  •  
  •  

Das Kampanjendeck ist fertiggestellt.

Das Gat für den Kolderstock, die Mastleibung und das Luk zum Niedergang wurden eingearbeitet.

Zur weiteren Detailierung wurden noch zwei kleine Kanonen und die Leiter für den Niedergang angefertigt.

Das Kampanjendeck bleibt vorerst noch herausnehmnbar, da unter dem Deck später noch zwei Kanonen aufgestellt und betakelt werden müssen.

  •  
  •  
  •  

die Informationen dieses Thema werden im Verlauf des Projektes noch erweitert...


SeitenanfangZurückWeiter
aktuelles Projekt
Infos