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Relingdraht bei Steingraeber-Modelle


Siehe auch: Diere, Bireme, Navis Longa

Dieses Schiff war ein griechisches Ruder-Kriegsschiff mit 3 übereinanderliegenden Ruderreihen und einem Hilfssegel, welches aber nur bei längeren Fahrten benutzt wurde. Der bekannteste Trieren-Typ ist die Athenische Triere, welche ca. 500 v. Chr. aufkam. Die Abmessungen der Schiffe waren:

40-45 m Länge, 4-5 m breite und ein Tiefgang von 1 m.

Der Kiel wurde aus dem Holz der Steineiche, und die Planken aus Rotbuchen- oder Lindenholz gefertigt. Das Vorschiff wurde besonders kräftig ausgeführt, da es in den Rammsporn endete, welcher die eigentliche Waffe dieses Schiffes darstellte. Die Kampftaktik bestand aus zwei wesentlichen Merkmalen. Entweder wurde versucht in der Vorbeifahrt dem Gegner die Riemen zu zerbrechen, oder man versuchte den Feind seitlich zu rammen. Dabei wurden Geschwindigkeiten von bis zu 11 km/h erreicht. Die Steuerung der Trieren erfolgte durch 2 Ruder, die jeweils seitlich am Heck angebracht waren.

Die ersten Trieren waren offene Schiffe, später kam dann aber noch ein Schanzkleid und ein festes durchgehendes Deck hinzu. Die Besegelung bestand aus einem Mast mit Großsegel, welches aber im Kampf eingeholt oder daheim gelassen wurde. Zur Besatzung gehörten 170 Ruderer ( Sklaven) 20 Matrosen (inkl. Offiziere) und etwa 10 Soldaten.

Das dieser Schiffstyp außerordentlich beliebt war zeigt die spätere Verwendung bei den Römern, wo sie TRIREME genannt wurde. Wesentlicher Unterschied ist das Vorhandensein einer Enterbrücke, mit dem die in den Landschlachten erfahrenen Soldaten die Gegnerischen Schiffe entern konnten und so ihre Unerfahrenheit in der Schifffahrt wieder wettmachen konnten.


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