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geätzte Heringe bei Steingraeber-Modelle


östliches Nebenmeer des Europäischen Mittelmeers, mit dem es durch Bosporus, Marmarameer und Dardanellen verbunden ist; 423.000 km² groß, mittlere Tiefe 1.270 m, größte Tiefe 2.245 m, im Nord- und Westteil flache Schelfzonen. Ein Seitenbecken des Schwarzen Meers, abgetrennt durch die Krim, ist das Asowsche Meer. Anliegerstaaten sind Bulgarien, Rumänien, Russland, Ukraine, Georgien und die Türkei. Die mittleren Temperaturen der Wasseroberfläche betragen im Sommer 22-28ºC und fallen im Winter auf 8ºC im Süden und 0ºC im Norden ab. Der Salzgehalt liegt meist bei 16-18 0. Ins Schwarzen Meer münden Donau, Dnjestr, Dnjepr, Don u.a. Flüsse mit jährlich über 400 km³ Süßwasser. Dies führte zu einer bedrohlichen Wasserverschmutzung durch Eintrag von Industrieabwässern mit beträchtlichen Mengen von Erdölprodukten, Schwermetallen (Blei, Uran, Vanadium, Molybdän), Phosphaten und Nitraten.

Das Schwarze Meer ist für den Seeverkehr von großer Bedeutung. Wichtige Häfen sind Burgas, Warna (Bulgarien), Constanta (Rumänien), Odessa, Nikolajew, Cherson, Sewastopol, Kertsch (Ukraine), Rostow am Don, Noworossisk (Russland), Trabzon, Samsun und Istanbul (Türkei); es gibt zahlreiche Seebäder, besonders Goldstrand (Bulgarien), Mamaia (Rumänien), Jalta (Ukraine) und Sotschi (Russland). Seit 1952 besteht durch den Wolga-Don- Kanal über die Wolga eine Verbindung mit dem Kaspischen Meer, der Ostsee und dem Weißen Meer.


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