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messing einscheibig bei Steingraeber-Modelle


Die Schebecke ist ein 3-mastiges kleines Segelschiff, welches aber noch ruderbar war. Ihr Ursprung liegt im arabisch-türkischen Raum, sie kann aber auch durchaus als Nachfolgertyp der Galeere gesehen werden.

Infolge des technischen Fortschritts war die Schebecke aber länger, stärker, seetüchtiger und besser bewaffnet und besegelt als eine Galeere.

Ihr ausgeprägt schlanker und strömungsgünstiger Schiffskörper machte dieses Schiff zum schnellsten und wendigsten des Mittelmeeres seiner Zeit. Daher war es ein beliebtes Schiff im Frankreich des 17./18. Jh. Allerdings wussten auch Piraten diese Vorzüge zu schätzen, und so war es ein häufig gesehener Schiffstyp im Mittelmeerraum. Allerdings wurde es nicht nur als Kriegs, sondern auch als Handelsschiff eingesetzt. Die Schebecke ist etwa 40 m lang, 10 m breit und hat einen Tiefgang von 3 m. Das ermöglicht eine Zuladung von ca. 300 t. Beim kriegerischen Einsatz kamen etwa 20-40 Kanonen zum Einsatz, die alle auf einem durchgehenden Deck zwischen den Ruderbänken untergebracht waren.

Als Besegelung wurden anfangs nur Lateinsegel verwendet, später wurden sie aber mit Rahsegeln gemischt.

Ein wesentliches Merkmal ist der lange Vorsteven, ein weit vorn angebrachter Fockmast und das weit ausladende Heck.

Schebecken wurden auch in der Ostsee von Schweden und Russen benutzt.


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