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Rundkopf Ringösen bei Steingraeber-Modelle


Siehe: Tjalk, Kuff

Von Anfang bis zur Mitte des 19. Jh. ein Schiff mit einer Kombination typischer Merkmale von Kuff und Tjalk. Das Vorschiff war der Kuff ähnlich, wobei der Schiffskörper jedoch schlanker als bei der Kuff gebaut wurde. Das löffelförmige Achterschiff übernahm man demgegenüber von der Tjalk. Dieser kombinierte Schiffstyp entstand in den Niederlanden und wurde später häufig in Niedersachsen nachgebaut. Die Kufftjalk gab es sowohl mit als auch ohne Kiel, meistens jedoch mit 2 großen Seitenschwertern. Kleinere Fahrzeuge fuhren mit Tjalktakelung, die größeren Schiffe demgegenüber als Toppmast-Kuff. Die Tragfähigkeiten dieses Schiffstyps lagen zwischen 30 und 75 t, die Schiffslängen zwischen 15 und 23 m, die Breiten bei 4 bis 5,5 m und die Seitenhöhen zwischen 1,5 bis 2 m. Gesegelt wurde mit einer Besatzungsstärke von 2 bis 4 Mann. Eine letzte deutsche Kufftjalk ist noch aus dem Jahre 1902 bekannt.


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