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geätzte Fischkasten bei Steingraeber-Modelle


Siehe: Fischerei-Segellogger

spezieller Fischereilogger für den Heringsfang mit Treibnetzen. Die Länge der Heringslogger betrug zwischen 19 bis 24 m bei etwa 6 m Breite. Kennzeichnend waren eine scharfe Spantform bei völligem Oberwasserschiff, plattem Heck und hohem Schanzkleid. Die anderthalbmastigen Segelschiffe setzten mehrere Kilometer lange und etwa 15 m tiefe, aus einzelnen Netzabschnitten, den sogenannten Fleets, bestehende Treibnetze aus. Je nach Strom- oder Windrichtung blieb das Treibnetz an einem Ende mit dem Logger verbunden und konnte entweder am ausgesetzten Standort von dem am Luvende ankernden Schiff gehalten oder mit an der Leeseite festgemachtem Schiff mit dem Logger treiben. Die letzten hölzernen Logger wurden um 1910 gebaut, danach gab es nur noch aus Stahl gebaute Segellogger. Der Heringslogger war auch während der Übergangszeit zur Schleppnetz- und Ringwadenfischerei noch ein häufig gebautes Fischereischiff.


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