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Auch Fregattschiff. Siehe auch Korvette

Als Mitte des 17. Jh. die ersten größeren Kriegsschiffe mit 40-50 Kanonen aufkamen, nannte man diese "Fregatten".

Um 1650 bauten die Engländer Fregatten mit bis zu 64 Kanonen. Später wurde diese Bezeichnung für schnelle Kriegsschiffe mittlerer Größe und Bewaffnung benutzt. In Gefechten bestand die Aufgabe der Fregatten darin, außerhalb des Feuerbereiches beschädigte feindliche Schiffe zu bekämpfen oder besiegte Gegner abzuschleppen.

Des weiteren bestand ihre Aufgabe in der Unterstützung der Brander. Ein ebenso wichtiger Aspekt war das Erkunden von Feindbewegungen, das Sichern der eigenen Schiffe und besonders das stören von Handelsverbindungen. Bis ins 18. Jh. waren die Fregatten sehr schnelle Schiffe mit 20- 30 Kanonen auf einem Deck, oder 40-50 Kanonen auf zwei Decks. In dieser Zeit war Frankreich führend im Bau von Fregatten. Aufgrund ihres fortschrittlichen Wissens im Bereich der Strömungsmechanik bauten sie sehr schmale Rümpfe. In Verbindung mit 3 hohen, rahgetakelten Masten waren diese Schiffe äußerst schnell. Die Größenordnungen waren so zwischen 199-1200 t Verdrängung und 28-44 Kanonen.

Im 19. Jh. wurden die Fregatten dann mit 60-80 Kanonen immer größer. Der nächste Schritt war dann der Weg zu den Panzerfregatten mit bis zu 6000t Wasserverdrängung. Die 3 Masten bestanden weiterhin, allerdings mit Ergänzung einer Dampfmaschinenanlage. Eines der bekanntesten Schiffe jener Tage war das Schulschiff "Niobe".

In der 2. Hälfte des 19. Jh. verschwand die Fregatte als Kriegsschiff auf den Meeren.


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