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Auch Ruder- und Segelboot u.a.

  • physikalisch betrachtet ein Fahrzeug, das nach dem archimedischen Prinzip auf dem oder im Wasser schwimmt, also ein Wasserfahrzeug, dessen Auftrieb durch das Luftvolumen im Bootskörper zustande kommt, im Gegensatz zum Floß
  • im weitesten Sinne die allgemeine Bezeichnung für ein kleines, meistens ungedecktes, durch Muskel-, Wind- oder Motorkraft angetriebenes Wasserfahrzeug; Unterscheidungen sind üblich sowohl nach Baumaterial, z.B. Leder- oder Fellboot, Rinden- oder Plankenboot, oder auch nach Form und Bauart, z.B. Rundboot oder Ausleger, Doppelboot bzw. Planken- oder Bretterboot
  • hiervon ausgenommen sind Segelsurfbretter und Fahrzeuge, die durch Muskelkraft oder nur hilfsweise mit einem Treibsegel von höchstens 3 m² Fläche fortbewegt werden
  • im engeren Sinne ein Wasserfahrzeug, dessen Länge ohne Ruder und Bugspriet (Rumpflänge) weniger als 15 m beträgt und das Produkt aus Länge x Breite x Tiefgang ein Volumen von 100 m³ nicht überschreitet; größere Wasserfahrzeuge bezeichnet man als Schiff

Einige typische Vertreter von einigen Bootsarten:

  • Gerüstboote waren Boote, die auf einem leichten Gerüst aus Holz, Knochen oder anderem Material basierten und keine Haut aus massivem Holz besaßen. Die Bespannung war aus Leder oder imprägniertem Tuch.
  • Rindenboote bilden aufgrund des in so unterschiedlichen Beschaffenheiten vorkommenden materials Baumrinde eine eigene Gruppe.
  • Einbäume waren zunächst aus einem einzigen ausgehauenen Baumstamm gefertigte Boote. In diese Gruppe habe ich auch Boote mit Einbaumbasis aufgenommen, solange der Einbaum als zentrales Element mindestens die Hälfte des Volumens des verbauten Holzes ausmachte.
  • genähte Boote - bei diesen Fahrzeuge wurden die Planken (größtenteils) in einer der sogenannten Nähtechniken miteinander verbunden waren.

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