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Messingblöcke bei Steingraeber-Modelle


hierzu dient ein zum Aalfang eingerichtetes Schiff - der Schocker - von 12-15 m Länge und 5 m Breite. Das Fangnetz - der Ankerkuil oder Kuil - ist 25 m lang, 10 m breit und 6 m tief. Es wird auf der Steuerbordseite des Schockers ausgelegt, und zwar zwischen zwei Balken (Kuilenbalken) von je 10 m Länge, deren einer waagerecht zum Schiffsrand ins Wasser hinaussteht, während der andere, mit Eisen beschwert, über die Breite des Netzes ins Wasser sinkt, das mit seiner Öffnung gegen den Strom liegt. Das Netz verjüngt sich in seiner Tiefe bis auf eine Weite von 50cm. An diesem Ende schließt sich ein ca. 6 m langes, schmales Schlussnetz, die Kruik, an, die im Abstand von 1 m mit Spannreifen versehen ist. Die Vorrichtung wird an Ankern mit Hilfe des Mastes und der an ihm befindlichen Ankerwinde quer im Strom verankert. Der Fang wird an Bord in einem Fischbehälter (die Kaar) aufbewahrt.


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