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Möchte man Vierkanthölzer spaltfrei und stabil mit Rundhölzern verkleben, wie z.B. Mastbacken in diesem Fall, benötigt man eine negative Ausrundung, damit beide Teile bündig miteinander verklebt werden können. Diese Hohlkehle mit einer Feile o. Ä. passgenau herauszuarbeiten, kann bei hartem Holz recht mühselig sein.

  • Hohlkehle einarbeiten 
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Einfacher ist es, hat man entsprechendes Vollmaterial zur Hand hat, dann muss dieses nur aufgebohrt und anschließend zersägt werden. Etwas schwieriger, wenn kein Material mit entsprechender Abmessung zur Verfügung steht.

In diesem Fall nimmt man zwei Werkstücke und legt Füllmaterial dazwischen, z.B. einen weiteren Holzklotz oder mehrere Lagen Sperrholzreste und spannt diese zum Bohren in einen Schraubstock ein.

  • Hohlkehle einarbeiten 
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Zier- und Abschlussleisten oder Ähnliches

Für eine Abschlussleiste, hier für einen sog. Wassergang, musste in eine Vierkantleiste eine Hohlkehle eingearbeitet werden, für die man sich eine recht einfache Vorrichtung anfertigen kann, ähnlich funktionell wie eine Oberfräse.

In ein Stück Sperrholz wurde dazu eine Längsnut für die Führung der Leiste gefräst und eine um 90° versetzte Nut für die Zuführung des Fräsers.

Um ein Ausbrechen des Werkstücks nach oben zu vermeiden, klebt man über die Führung zwei Anschläge.

  • Hohlkehle einarbeiten 
  • Hohlkehle einarbeiten 
  • Hohlkehle einarbeiten 

Mit der Verstellung des Kreuztisches und der Höhenverstellung der Fräsmaschine kann der Fräser wie gewünscht positioniert werden, die Herstellung der Hohlkehlen ist dann völlig problemlos.

  • Hohlkehle einarbeiten 
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