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Ich habe mir schon vor längerer Zeit Gedanken darüber gemacht, wie man aus den Revell-Farbdosen ohne große "Sauerei" nur ein kleine Menge Farbe entnehmen kann.

Nach einer mehrjährigen Modellbau-Schaffenspause musste ich erst einmal wieder meine Materiallager sichten und Fehlendes auffrischen.

Dabei war ich dann doch überrascht, wie gut sich meine Methode bewährt hat und ich war echt erstaunt, dass die Farbe nach so langer Zeit immer noch verwendet werden konnte.

Kleinstmenge Farbe dosieren 

Ein typische "Gammeldose". Man benötigt nur ein bisschen Farbe und kippt etwas in einen Mischbecher, oder streicht den Pinsel direkt am Dosenrand ab.

Irgendwie ließ sich die Farbe immer schlecht wieder aus der Rille entfernen, sei es, weil mal eben kein Putzlappen bei der Hand war, oder aus bloßer Faulheit.

Nach und nach trocknete immer mehr Farbe an und der Deckel ließ sich nicht mehr richtig schließen, dadurch können die Lösungsmittel entweichen und die Farbe trocknet aus.

Kleinstmenge Farbe dosieren 

Irgendwann fielen mir diese kleinen Portionslöffel von Acrylit oder Stabilit in die Hände. Ich hatte eine ganze Anzahl von den Dingern, weil ich sie nie weggeschmissen hatte. Auch alle möglichen Flaschenverschlüsse hebe ich auf und verwende sie als Wegwerf-Misch-/Farbbecher.

Mit diesen Löffelchen lässt sich die Farbe wunderbar "portionieren" und mit der Einwegspritze kann ich gezielt die Verdünnung dosieren.

Die rote Farbdose ist mittlerweile über drei Jahre alt und erst halb aufgebraucht. Auch hier ist mal ein kleiner Tropfen am Rand hängengeblieben, aber trotzdem lässt sich der Deckel immer noch gut verschließen.

Noch ein großer Vorteil dieser Variante: sehr sparsam und ohne nennenswerte Abfälle.

Auch zum Reparieren und Ausbessern von Stellen, die mit gemischten Farben lackiert worden, ist diese Feindosierung recht hilfreich, wenn das Mischungsverhältnis bekannt ist.


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