Logo

Wer ein hohe Anzahl von Bohrungen mit gleichmäßigen Abständen anfertigen muss, sollte sich eine Bohrschablone anfertigen.

Bohrschablonen 

Diese sollte aus Messingblech hergestellt werden, da sich Kunststoff wie z.B. Polystyrol nicht bewährt hat. Das permanente Ansetzen des Bohrer führt dazu, dass die Löcher sehr schnell "ausleiern".

Bohrschablonen 

Schablonen lassen sich besser platzieren und festhalten, wenn man sie auf einer Seite anwinkelt.

Bohrschablonen 

Bei der Realisierung von Nietenreihen der Plattengänge an Rümpfen hat sich eine Anlegeschiene, die auf die Unterseite der Schablone geklebt ist, als recht hilfreich erwiesen. So kann die Schablone mit leichtem Druck gegen die Plattenkante gedrückt und ein Verrutschen verhindert werden. Exakte Abstände von Rand sind damit gewährleistet.

Bohrschablonen 

Müssen Doppelreihen gebohrt werden, kann man in die Schablone "Gucklöcher" einarbeiten, um sie exakt mittig über einem Stoß oder einer Hilfslinie positionieren zu können.

Bohrschablonen 

Eine Alternative ist die Verwendung von Plexiglas. In das Glas können zur Ausrichtung und Positionierung Hilfslinien eingeritzt und mit einem Permanentmarker eingefärbt werden.


Wie schon oben erwähnt, leiern die Löcher in Kunststoffschlabonen recht schnell aus, auch wenn sich das bei Plexiglas in Grenzen hält, macht sich das sogar bei Messing bemerkbar.

Das kann man vermeiden, wenn die Löcher erst mit einer feinen Anreißnadel angestochen und dann ohne Schablone gebohrt werden.

  • Bohrschablonen 
  • Bohrschablonen 

Ein Bohrschablone sollte immer dann zum Einsatz kommen, wenn mehrere Löcher in gleichen Abständen zu Kanten und/oder sich selbst gesetzt werden sollen, wie z.B. bei diesem Modell in der Reling. Auch hier hilft wieder eine Anschlagleiste.

  • Bohrhilfe mit Anschlagsleiste hilft beim mittigen Bohren 
  • Bohrschablone 
  • Bohrlöcher werden erst nur markiert 
  • Belegnägel an der Back 

Anmerkungen zum Bohren von Löchern in Kunststoffen wie ABS oder Polystyrol:

  • Elektrische Handbohrmaschinen wie z.B. Proxxon sind i.d.R. recht schwer, das Handgelenk ermüdet zu schnell, die Drehzahl ist zu hoch, selbst bei niedrigster Geschwindigkeit sind es immer noch ca. 3.000 U/min, der Bohrer wird warm.
  • Durch die schnelle gleichbleibende Umdrehung wird ein einzelner langer Bohrspan erzeugt, wenn dieser im Drillgang des Bohrers liegen bleibt, muss er entfernt werden, das nervt mit der Zeit, entfernt man den Span nicht, kann es passieren, dass zusätzlich durch die Erwärmung des Bohrers zu großer Löcher entstehen, weil der Kunststoff anschmilzt.
  • Es bleibt nur das Bohren mit Hilfe eines Klöbchens, allerdings erzeugt die Drehbewegung und das gleichzeitige Drücken mit der Zeit trotz der drehbaren Handauflage eine unangenehme Druckstelle an der Handinnenseite. Diese Druckstelle kann mit der Zeit durchaus recht schmerzhaft sein, außerdem arbeitet man mit dem kompletten Arm, das ist auf die Dauer etwas ermüdend. Auch diese Art des Bohrens erzeugt fast immer einen einzelnen Bohrspan, der bleibt allerdings nur sehr selten im Drillgang liegen.

Deshalb verwende ich zum Bohren einen kleinen Drillbohrer.

Der hat sich gut bewährt. Es ist, bedingt durch die Technik, die zeitaufwendigste Methode um ein Loch zu bohren. Allerdings wird durch das Hin- und Herdrehen der Bohrspan gebrochen und es kommt zu keiner "Verstopfung" beim Bohren des nächsten Lochs.

Da mit beiden Händen gearbeitet wird, ist diese Art nicht so ermüdend. Der Daumen der einen Hand erzeugt den Druck, die andere Hand führt die Drillspindel. Das geschieht aus dem Handgelenk ohne den kompletten Arm benutzen zu müssen.

  • Bohrschablonen 
  • Bohrschablonen 

SeitenanfangZurückWeiter
aktuelles Projekt
Infos