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Scheibenwischermotoren - kleine Kraftprotze mit hohem Drehmoment - prädestiniert für den Einsatz in Modellen von Arbeitsschiffen mit langsamer bis moderater Geschwindigkeit.

Robustheit, hohe Langlebigkeit, ruhiger Lauf, minimaler Stromverbrauch und geringe Investitionskosten zeichnen diese Motoren aus.

Auch dieser Motor ist einer dieser Kategorie. Hier die technischen Daten:

Betriebsspannung: 1-12 V
Stromaufnahme:
  • 2,5 A Leerlauf
  • 3 A bei mittlere Belastung
  • 5 A bei hoher Belastung
  • 15 A bei Motorblockierung
U/min:
  • ca. 2.000 bei 8,4 V
  • ca. 3.000 bei 12 V
Motor-ø: 62 mm
Motorlänge: 180 mm
Gewicht ohne Getriebevorsatz: 940 g
der komplette Motor 
Ein Motor mit komplettem Getriebe.
Getriebehinterseite 
Die Hinterseite des Gehäuses ist mit eine dünnen Blechdeckel vernietet. Die Niete wurden aufgebohrt.
das Innenleben... 
Das Innenleben lässt sich...
... wurde herausgenommen 
... problemlos herausnehmen.
Schneckenwelle 

Danach wurden alle überschüssigen Teile des Gehäuses abgesägt und plangeschliffen.

Typisch für diese Motoren ist die Antriebswelle mit angeformter Schnecke, natürlich ungeeignet für den Aufsatz einer Kupplung.

abgeschliffene Welle 

Die Welle wurde auf 4 mm Durchmesser abgefeilt und gekürzt. Gut wenn man jetzt schon die passende Kupplung hat, dann kann man den korrekten Sitz überprüfen.

Man benötigt nicht unbedingt eine Drehbank. In einen kleinen Schraubstock eingespannt und an ein regelbares Netzteil angeschlossen. Bei geringer Umdrehungszahl wird dann eine ganz normale Metallfeile genommen und auf das passende Maß abgeschliffen.

Entgegen der Drehrichtung des Motors geht das ganz gut, sofern es natürlich keine Edelstahlwelle ist.

Zum Schluss noch mit 600er Schleifpapier entgratet und poliert.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Entstörkondensatoren 

Ein Blick in das Innenleben des Motors ist immer sinnvoll. So weiß man definitiv, ob der Motor schon entstört ist.

Aber Achtung!

Nicht die Gehäusekappe ohne Motor abnehmen, sonst springen die Motorkohlen aus den Fassung und das anschließende Einfädeln wird zum nervenzereißenden Geduldsspiel, wenn nicht sogar unmöglich.

Also den Motor immer an der Welle aus dem Statorgehäuse ziehen.

Kohlebürsten 

Ein Blick auf die Kohlebürsten.

Man sieht es gut an den Schleifkontakten, der Motor ist neu und benötigt noch ein wenig Einlaufzeit.

Rotor 

Die zwölf T-Anker des Rotors - ein Garant für ruhigen Lauf.


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