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Üblicherweise haben gekaufte Messingpropeller eine runde Nabe. Zieht man die Kontermutter auf der Welle fest, muss man notgedrungen den Propeller an den Flügeln festhalten, was oft zum Verbiegen derselben führt und eine Unwucht zur Folge haben kann.

Um dieses zu vermeiden gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder man bohrt ein Loch in die Nabe oder feilt die Nabe so, dass man einen Maulschlüssel zum Festhalten nutzen kann.

Nabe mit Loch 
Hier ein Beispiel mit durchgebohrter Nabe. Durch Zuhilfenahme eines kleinen Nagels oder Inbus kann der Propeller festgehalten und die Kontermutter angezogen werden.
gefeilte Maulschlüsselaufnahme 
Die zweite Möglichkeit. Hier kann ein Maulschlüssel zum Kontern genutzt werden.

Für beide Varianten ist nicht unbedingt Spezialwerkzeug nötig.
Sechskant wird gefräst 
Hat man eine Drehbank oder eine Fräse mit Teilapparat kann man sogar einen Sechskant fräsen, was natürlich wesentlich originalgetreuer aussieht.

Wie auf dem Bild zu sehen, habe ich eine kleine Trennscheibe benutzt, die sich auf Grund ihrer Oberflächenstruktur auch hervorragend als Schleifscheibe eignet.
fertig gefräster Sechskant von der Seite und... 
Das Ergebnis ist überzeugend.
...in der Draufsicht 
Noch einmal in der Totale.

Vorteilhaft auch für Propeller, die in einer Kortdüse laufen. Man kann so eine entsprechende Nuss bzw. Steckschlüssel zum Festhalten verwenden.

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