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Es gibt die verschiedensten Möglichkeiten und Gründe ein Deck zu beplanken.

Hier in diesem Artikel beziehe ich mich lediglich auf die klassische Variante, wie z.B. das Deck einer Segelyacht. Nicht Beachtung finden reine Arbeitsdecks wie z.B. bei Bohrinselversorgern zu beobachten.

In Bezug auf ein klassisches Holzdeck müssen unbedingt einige wichtige Voraussetzungen eingehalten werden, denn einige Fehler werden immer wieder beobachtet:

  • zu breite Planken, 5 mm bei einem Maßstab von 1:20 sind das Maximum
  • der Plankenstoß jedes zweiten Plankengangs liegt auf gleicher Höhe, richtiger ist ab jedem dritten Plankengang
  • zu geringe Überlappung der einzelnen Plankengänge, die Überlappung sollte ein Drittel betragen
  • gleiche Plankenstöße liegen nicht in einer Linie oder laufen nach hinten bzw. vorn aus
  • der Schnittwinkel der Plankenstöße liegt nicht im rechten Winkel zur Decksmittellinie
  • wenn eine Kalfaterung imitiert wird, sind die Fugen oft zu breit, im Original sind die Fugen nicht breiter als 1 cm, das ergibt im Maßstab 1:20 gerade einmal 0,5 mm

Ein Deck mit seiner großen Fläche fällt unweigerlich sofort ins Auge. Dieser Artikel zeigt Bilder mit typischen Anfängerfehlern, die unbedingt vermieden werden sollten. Der Beitrag soll also nicht als "Besserwisserei" verstanden werden, denn auch mir sind diese Fehler unterlaufen und ich habe mich später darüber schwarz geärgert.

Vor Jahren präsentierte ich voller Stolz meinen Schoner Atlantis bei einem Schaufahren der Öffentlichkeit und musste die Kritik eines "Nichtmodellbauers" über mich "ergehen" lassen.

Schauen wir uns also mal so ein klassisches Holzdeck

Sofern das Schiff kein Unterdeck mit aufgesetzter Beplankung hat, ist die Decksbeplankung ein maßgebender Faktor für die Stabilität des Rumpfes. Da die Planken in den seltensten Fällen lang genug sind, um in einem Stück das ganze Deck zu belegen, müssen sie verlängert werden, d.h. sie werden gestoßen. Die Plankenstöße liegen dann immer mittig auf den Decksbalken auf. Hat ein Schiff ein Unterdeck mit aufgesetzter Holzbeplankung, wird prinzipiell genauso verfahren, zwar nicht aus Stabilitätsgründen, sondern eher wegen der optischen Ästhetik.

Es wird natürlich vorausgesetzt, dass die Decksbalken im rechten Winkel zur Schiffsmittellinie stehen.

Schon gehört habe ich die Frage: "Muss ein Holzdeck eines Seglers immer die hier gezeigte Umsetzung haben?"

Wenn man die prinzipielle Fertigungstechnik meint, ja dann sollte es auch beim Modell so umgesetzt werden - also: Holzplanke, Stoß und Kalfaterung.

Die Kalfaterung ist heute kein Geheimnis mehr, die verschiedensten Arten und Möglichkeiten wurden schon sehr oft publiziert. Dies zu unterlassen, ist in der Regel die eigene Bequemlichkeit oder besser, die fehlendende Ruhe eines Modellbaueinsteigers. Die Ausrede "das kann ich nicht", stecken wir lieber in die Kategorie "schnell, schnell und rauf aufs Wasser". Dabei dauert die Fertigstellung eines Decks mit Imitation der Kalfaterung, je nach Variante der Ausführung, nur unwesentlich länger und geschliffen werden muss sowieso.

Nur wer probiert lernt, auch wenn das erste Deck einige Macken aufweist, wie weiter oben zu lesen, gehe ich mal davon aus, das so ziemlich alles reparabel ist und beim nächsten Modell wird es besser.

Meine ersten Decks waren ohne Kalfaterung, genau mit der gleichen Ausrede: "Das kann ich sowieso nicht", aber man entwickelt sich und ich habe beim ersten Mal viele der oben beschriebenen Fehler gemacht. Das rührte auch daher, das ich mich nicht genügend informiert hatte, manchmal als junger Mensch einfach nicht getraut habe zu fragen oder vielleicht mal näher beim Original hätte abschauen sollen.

Jedoch bedarf es natürlich einiger Übung. Ab dem dritten Deck war's schon richtig gut. Für mich perfekt so ab der fünften Variante.

Es gibt die verschiedensten Möglichkeiten und Gründe ein Deck zu beplanken.

Hier in diesem Artikel beziehe ich mich lediglich auf die klassische Variante, wie z.B. das Deck einer Segelyacht. Nicht Beachtung finden reine Arbeitsdecks wie z.B. bei Bohrinselversorgern zu beobachten.

In Bezug auf ein klassisches Holzdeck müssen unbedingt einige wichtige Voraussetzungen eingehalten werden, denn einige Fehler werden immer wieder beobachtet:

  • zu breite Planken, 5 mm bei einem Maßstab von 1:20 sind das Maximum
  • der Plankenstoß jedes zweiten Plankengangs liegt auf gleicher Höhe, richtiger ist ab jedem dritten Plankengang
  • zu geringe Überlappung der einzelnen Plankengänge, die Überlappung sollte ein Drittel betragen
  • gleiche Plankenstöße liegen nicht in einer Linie oder laufen nach hinten bzw. vorn aus
  • der Schnittwinkel der Plankenstöße liegt nicht im rechten Winkel zur Decksmittellinie
  • wenn eine Kalfaterung imitiert wird, sind die Fugen oft zu breit, im Original sind die Fugen nicht breiter als 1 cm, das ergibt im Maßstab 1:20 gerade einmal 0,5 mm

Ein Deck mit seiner großen Fläche fällt unweigerlich sofort ins Auge. Dieser Artikel zeigt Bilder mit typischen Anfängerfehlern, die unbedingt vermieden werden sollten. Der Beitrag soll also nicht als "Besserwisserei" verstanden werden, denn auch mir sind diese Fehler unterlaufen und ich habe mich später darüber schwarz geärgert.

Vor Jahren präsentierte ich voller Stolz meinen Schoner Atlantis bei einem Schaufahren der Öffentlichkeit und musste die Kritik eines "Nichtmodellbauers" über mich "ergehen" lassen.

Schauen wir uns also mal so ein klassisches Holzdeck

Sofern das Schiff kein Unterdeck mit aufgesetzter Beplankung hat, ist die Decksbeplankung ein maßgebender Faktor für die Stabilität des Rumpfes. Da die Planken in den seltensten Fällen lang genug sind, um in einem Stück das ganze Deck zu belegen, müssen sie verlängert werden, d.h. sie werden gestoßen. Die Plankenstöße liegen dann immer mittig auf den Decksbalken auf. Hat ein Schiff ein Unterdeck mit aufgesetzter Holzbeplankung, wird prinzipiell genauso verfahren, zwar nicht aus Stabilitätsgründen, sondern eher wegen der optischen Ästhetik.

Es wird natürlich vorausgesetzt, dass die Decksbalken im rechten Winkel zur Schiffsmittellinie stehen.

Beplankung von Holzdecks 

Auf diesem Bild zu sehen, liegen die Plankenstöße nicht auf der Linie der gedachten Decksbalken (blaue gestrichelte Linie), also nicht im rechten Winkel zur Schiffsmittellinie, sondern sie laufen nach vorn aus, sogar mit zunehmendem Abstand.

Der Modellbaukollege hat definitiv von Bug her begonnen, sein Deck zu beplanken. Dazu sollte man beachten, dass bei dieser Art der Decksbeplankung die inneren Planken kürzer sein müssen als die äußeren Planken, bedingt durch die auftretende Krümmung.

Wahrscheinlich ist, dass sämtliche Planken in gleicher Länge zugeschnitten und ohne Anpassung aufgeklebt wurden, was unweigerlich zum Versatz der Decksstöße führte.

Beplankung von Holzdecks 

Es sollte darauf geachtet werden, dass der Schnitt des Plankenstoßes ebenfalls im rechten Winkel zur Schiffsmittellinie verläuft. Extrem wird das, bei Yachtdecks im Bereich des Achter- und des Vorschiffs mit großer Plankenkrümmung. Hier müssen die Planken schräg angeschnitten werden.

Beplankung von Holzdecks 

Aus Stabilitätsgründen sollten die Plankenstöße zweier benachbarter Plankengänge nie auf dem gleichen Decksbalken liegen, sondern um mindestens ein, besser noch um zwei Plankengänge verschießen (Überlappung). 

Die Überlappung der Plankengänge ist größtenteils korrekt, jedoch wurde in Querrichtung variiert. Hier sollte man sich auf eine Variante festlegen, da ansonsten die Harmonie des Decks zerstört wird. (1.) und (2.) unterscheiden sich. Bei (1.) beträgt die Balkenentfernung nur ein Plankengang, bei (2.) sind es zwei. 

Bei (3.) liegt gar kein Plankengang dazwischen, das sollte unbedingt vermieden werden.

Beplankung von Holzdecks 

Auf dem Achterschiff setzen sich die Fehler vom Bug fort, auch wieder der falsche Schnittwinkel, oben im Bild rot eingekreist, das wäre der richtige Schnittwinkel (hier als Beispiel rein retuschiert).

Im unteren Teil des Bildes (rot markiert) nochmals deutlich zu erkennen. Links falscher und rechts richtiger (retuschierte) Schnitt des Planke.

Beplankung von Holzdecks 

Auf diesem Bild sind noch ein paar kleine Schönheitsfehler zu sehen.

Eine sog. Stückelplanke. Gerade für solche Fäll sollte immer ein wenig Baumaterial zusätzlich vorhanden sein, um ggf. eine extra lange Planke zuzuschneiden, damit solche "Stummel" verhindert werden können.

Auch könnte die mittlere Leiste (Königsplanke) etwas schmaler gehalten werden, oder wie oft auf Originalen zu sehen, aus mehreren Einzelplanken zusammengesetzt werden.

Ästhetisch würde Leibhölzer an den Aufbauten das Deck aufwerten, aber zumindest das Querleibholz hinten am Decksabschluss muss zwingen sein. Das Fehlen könnte sich als fataler Fehler herausstellen, denn in absehbarer Zeit wird das Holz hier Schaden nehmen, da durch die offenen Stirnflächen unweigerlich Wasser eingesogen wird.

Die Kalfaterung wurde, soweit mir bekannt, mit Holzfurnier ausgeführt. Im Original haben die Fugen eine Breite von ca. 1 cm, was im Maßstab 1:20 etwa 0,5 mm bedeutet. Hier im Modell sind sie etwas zu breit und sollte eher in schwarz oder dunkelgrau (anthrazit) gehalten werden.

Beplankung von Holzdecks 

In der Praxis kann man die vorangegangenen Fehler vermeiden, wenn man eine paar grundlegende Dinge beachtet. Auch wenn es sich in diesem Beispiel nicht um die Yachtvariante handelt, so unterscheidet sich die Ausführung der Beplankung nicht wesentlich.

In diesem Beispiel hat das Modell ein Unterdeck, was die Beplankung wesentlich erleichtert.

Auf diesem Bild gut zu erkennen – der Verlauf der Decksbalken wurde vor der Beplankung mit einer Hilfslinie angezeichnet:

Beplankung von Holzdecks 

Vor dem Aufkleben werden die Decksplanken angezeichnet und passend zugeschnitten. Im Fall eines Yachtdecks mit Krümmung, ergibt sich so der "schräge" Schnitt.

Beplankung von Holzdecks 

Ein fertig beplanktes Deck.

Das Prinzip ist gut zu erkennen - jeder dritte Plankenstoß liegt auf gleicher Höhe, gleiche Stöße "fluchten" und verlaufen im rechten Winkel zur Schiffsmittellinie. Die Überlappung von einem Drittel je Plankengang ist ausreichend und verleiht dem Deck genügend Stabilität.

Noch einige wichtige Details sind auf diesem Bild zu erkennen:

Die Leibhölzer, auch Schlingen genannt, die die Decksplanken an allen (!) Kanten umsäumen, wie z.B. die Decksöffnungen, Luken, Fundamente von Winden etc. Leibhölzer verhindern freiliegende Hirnholzflächen, die nirgendwo auf dem Schiff offen liegen dürfen, da in diesen Flächen sehr leicht Wasser in das Holz eindringt.

Des Weiteren der Wassergang, der erste äußere Plankengang der an der Decksaußenseite verlegt wird. Er besteht aus einer etwas breiteren Planke. Eigentlich auch nichts anderes als ein Leibholz. Beim klassischen Bootsbau hat der Wassergang eine tragende Funktion im Längsverband.

Last but not least, dort, wo die Decksplanken schräg auf ein Leibholz stoßen, besteht immer die Gefahr des Splitterns der Planken, wenn der Winkel zwischen Planke und Leibholz zu gering, zu spitz ist. Aus diesem Grund wurden auch früher schon die Planken nicht spitz zugeschnitten, sondern so bearbeitet, dass ein Drittel bis ein Viertel der Plankenbreite stumpf stehen blieb. Im Gegenzug müssen die Leibhölzer dann sägezahnartig ausgearbeitet werden. Die Anfertigung dieser sog. Fischung ist natürlich recht aufwendig, rechtfertigt sich aber durch eine bessere Haltbarkeit des Decks.

Beplankung von Holzdecks 
Hier gut zu erkennen, die Fischungen (auch am Lukenleibholz) und das Leibholz am Heck.
Beplankung von Holzdecks 

Ausnahmen bestätigen natürlich jede Regel, wie auf diesem Bild gut zu erkennen ist.

Decks von Arbeits- und Spezialschiffen, z.B. Fischkuttern, entsprechen nicht unbedingt der Ausführung eines "edlen" Yachtdecks. Hier in diesem Beispiel ist die Überlappung der einzelnen Plankengänge wesentlich kleiner und es gibt keinen zusätzlichen Plankengang zwischen den Stößen. Aber auch diese Ausführung ist korrekt und kann bei vielen Originalen gesehen werden.

Schon gehört habe ich die Frage: "Muss ein Holzdeck eines Seglers immer die hier gezeigte Umsetzung haben?"

Wenn man die prinzipielle Fertigungstechnik meint, ja dann sollte es auch beim Modell so umgesetzt werden - also: Holzplanke, Stoß und Kalfaterung.

Die Kalfaterung ist heute kein Geheimnis mehr, die verschiedensten Arten und Möglichkeiten wurden schon sehr oft publiziert. Dies zu unterlassen, ist in der Regel die eigene Bequemlichkeit oder besser, die fehlendende Ruhe eines Modellbaueinsteigers. Die Ausrede "das kann ich nicht", stecken wir lieber in die Kategorie "schnell, schnell und rauf aufs Wasser". Dabei dauert die Fertigstellung eines Decks mit Imitation der Kalfaterung, je nach Variante der Ausführung, nur unwesentlich länger und geschliffen werden muss sowieso.

Nur wer probiert lernt, auch wenn das erste Deck einige Macken aufweist, wie weiter oben zu lesen, gehe ich mal davon aus, das so ziemlich alles reparabel ist und beim nächsten Modell wird es besser.

Meine ersten Decks waren ohne Kalfaterung, genau mit der gleichen Ausrede: "Das kann ich sowieso nicht", aber man entwickelt sich und ich habe beim ersten Mal viele der oben beschriebenen Fehler gemacht. Das rührte auch daher, das ich mich nicht genügend informiert hatte, manchmal als junger Mensch einfach nicht getraut habe zu fragen oder vielleicht mal näher beim Original hätte abschauen sollen.

Jedoch bedarf es natürlich einiger Übung. Ab dem dritten Deck war's schon richtig gut. Für mich perfekt so ab der fünften Variante.

Noch einmal eine Fotoserie zur Beplankung eines Yachtdecks.

Beplankung von Holzdecks 

Zuerst wurden der Wassergang und die mittlere Königsplanke mit aufgeklebt.

Die Leisten des Wassergangs habe ich, trotz der Biegung, im Ganzen stückchenweise geklebt. Immer etwa 2-3 cm Kleber auf das Deck, Planke vorsichtig in die Position gebogen und angedrückt, fertig.

In gleichbleibenden Abständen habe ich mir Hilfslinien für die Plankenstöße aufgezeichnet, um einen genauen rechten Winkeln zur mittleren Königsplanke zu erhalten.

Auf die Decksöffnungen habe ich vorerst mit Absicht verzichtet, denn so konnte ich die Königsplanke in einem Stück absolut gerade aufkleben.

Beplankung von Holzdecks 

Ich beginne vorn am Bug mit der eigentlichen Decksbeplankung, immer wechselseitig. Die Decksplanken habe ich in der Länge mit etwas Übermaß zugeschnitten.

Ich setze die Decksplanken direkt stumpf auf die Königsplanke, auf Fischungen verzichte ich.

Beplankung von Holzdecks 
Für die Kalfaterung habe ich diesmal wieder Pappe verwendet, habe sie allerdings statt wie sonst schwarz nun dunkelgrau genommen, denn die Kalfaterung ist beim Original eher anthrazitfarben und nicht tiefschwarz. Mal sehen wie es nach der Lackierung wirkt.

Ich schneide mir einen dünnen Streifen Pappe zurecht. Dazu nutze ich eine Fotoschere.
Beplankung von Holzdecks 
Ich klebe diesen Streifen hochkant an die Seitenkanten einer schon aufgeklebten Planke, mit Sekundenkleber.

Zum Andrücken, bis der Kleber abgebunden hat nehme ich gern eine angewinkelte Pinzette und fahre der Länge nach ein paar Mal hin und her.
Beplankung von Holzdecks 
Nun lege ich die erste Planke an und markiere die Schnittstelle...
Beplankung von Holzdecks 
... und schneide das überstehende Stück einfach mit einem Klingenmesser weg.
Beplankung von Holzdecks 
Die Leiste wird an den äußeren Plankengang angedrückt, der Plankenstoß angezeichnet und anschließend an der Markierung gekürzt. Hier benutze ich ein Minisägeblatt in der Handbohrmaschine.
Beplankung von Holzdecks 
Nun schneide ich mit ein kleinen Streifen Kalfaterung zurecht und klebe diesen an den Plankenstoß und...
Beplankung von Holzdecks 
... die nächste Planke...
Beplankung von Holzdecks 
... wird angepasst.
Beplankung von Holzdecks 
Dann streiche ich die gesamte Auflagefläche der Planke mit Sekundenkleber ein, geht ganz gut mit einer aufgesetzten Kanüle, außerdem spart das Klebstoff.
Beplankung von Holzdecks 
Die Planke wird aufgelegt und gleichzeitig auf das Deck und gegen den außenliegenden Plankengang gedrückt.
Beplankung von Holzdecks 
Immer wenn ich einen kompletten Plankengang fertig habe, schneide ich die überstehende Kalfaterung mit einer Rasierklinge weg, dann hat man nachher beim Schleifen nicht so viel dunklen Schleifstaub.
Beplankung von Holzdecks 
Wie auf den vorhergehenden Bildern zu erkennen, habe ich mir die Decksöffnungen vor der Beplankung aufgezeichnet.

Ich beplanke etwas über diese Markierung und schneide erst nachträglich den Überstand weg. So erhalte ich sehr saubere Linien und Kanten an den Leibhölzern.

Ggf. und wenn möglich passe ich die Decksöffnungen dann noch so ein, dass sie möglichst mit den Decksstößen übereinstimmen. Das ergibt ein harmonischeres Gesamtbild und keine Plankenstückelei.
Beplankung von Holzdecks 

Zu guter Letzt ist das Deck dann komplett beplankt.

Auf einige Kleinigkeiten sollte man achten:

  • Plankenstöße möglichst mittig auf die aufgezeichneten Decksbalken legen
  • ein Plankenstoß sollte in der gedachten verlängerten Linie einen rechten Winkel zur Schiffsmittellinie bilden
  • Stöße auf gleicher Höhe sollten sich erst bei jedem dritten Plankengang wiederholen
  • beginne einen neuen Plankengang immer wieder von der gleichen Seite, z.B. fang vorn an
Beplankung von Holzdecks 
Das Deck ist eingeklebt.

Weitere Beispiele für solche Decks findet man in den Bauberichten vom Gaffelkutter Ascharia und der Fregatte Berlin


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