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Leisten für Decksbeplankung

Oft wird Ahorn zum Beplanken von Decks verwendet, hier stört mich allerdings, dass bei diesem Holz nach der Behandlung mit Lack oder Firnis oftmals eine Art "Mosaikmuster" zu sehen ist.

Eine gute Alternative ist Lindenholz.

Das Holz ist weich, leicht und biegsam. Es lässt sich leicht von Hand und maschinell bearbeiten. Es bietet einen guten Nagel- und Klebehalt und nimmt Oberflächenbehandlung gut an.

Das Holz besitzt eine feine, gleichmäßige Textur und Jahresringe sind sehr undeutlich. Es gibt so gut wie keinen Unterschied zwischen Splint- und Kernholz. Die Farbe je nach Ablagerung variiert zwischen rahmweiß bis zu einem blassen Braun.


Farbabweichungen minimieren

Betrachtet man originale Decksbeplankungen, sind die Decks über die komplette Länge farblich recht einheitlich.

Möchte man beim Beplanken größere Farbunterschiede vermeiden, sollte man auf fertig gesägte Leisten aus dem Handel verzichten, man erhält wahrscheinlich keine Leisten, die aus einem Baum bzw. demselben Zuschnitt eines Baumes stammen.

Man besorgt sich ein Brettchen in der Dicke der benötigten Plankenbreite und sägt sich die Leisten selber zu, vorausgesetzt man hat eine Kreissäge wie z.B. die Proxxon KS 230 oder FET.

Die Leisten werden dann quasi in "Scheiben" vom Brett abgeschnitten, die Plankenbreite ergibt sich automatisch aus der Stärke des Brettchens.

Jetzt sind die Leisten sozusagen "aus einem Stamm" und haben einen einheitlichen Farbton, bzw. Farbunterschiede sind minimal.

  • Leisten für Decksbeplankung 
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Deutlich sind die Farbabweichungen bei fertig konfektioniert gekaufte Leisten (links) zu sehen, gegenüber den aus einem Brett geschnitten Holzleisten (rechts).

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Nach dem Schliff des Decks und Konservierung mit Firnis oder Lack, sind bei dem Deck links die Farbunterschiede deutlich zu erkennen, rechts ein Deck mit Leisten aus einem Brett, die Farbunterschiede sind minimal.

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