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filigrane Türscharniere 

Zur Anwendung kam 0,1 mm Messingblech. Entsprechende Streifen habe ich mit einer Fotoschere passenden abgeschnitten.

filigrane Türscharniere 

Von links nach rechts:

  • den Messingstreifen habe ich an den beiden Außenenden verzinnt...
  • grob zu einem Winkel gebogen...
  • an den Scharnierbolzen angeformt...
  • ... und dann verlötet

Dadurch, dass an der Stelle des Bolzens kein Lötzinn war, konnte ich ihn problemlos wieder raus ziehen und hatte so ein Teil des Scharniers.

Das Gegenstück habe ich genauso gefertigt, nur hier wurde der Bolzen eingelötet.

Fertig ist ein funktionstüchtiges Scharnier.

filigrane Türscharniere 

In die Innenseite der Tür und in die Seitenteile des Steuerhauses, dort wo das Scharnier eingesetzt werden soll, wurde eine Art Tasche eingearbeitet.

filigrane Türscharniere 

Vorder- und Rückseite.

filigrane Türscharniere 

Um eine einheitliche Flucht beider Scharniere zu erhalten, habe ich ein Stück Draht als Fixierung verwendet.

filigrane Türscharniere 

In die Seitenkante des Fensters wird eine kleine Kerbe eingefeilt, so dass das umgebogene Blech mit der Außenkante bündig abschließt. Anschließen wird das Scharnier umgebogen und mit Sekundenkleber fixiert.

filigrane Türscharniere 

Durch diese Art von Scharnieren bleibt der Spalt zwischen Tür und Steuerhaus sehr klein und trotzdem funktionstüchtig.

filigrane Türscharniere 

Fertig - Tür und Fenster sind eingesetzt.

filigrane Türscharniere 

Zum Abschluss wurde die Rückseite des Aufbaus und der Tür noch einmal mit Polystyrol bzw. die Fenster mit Holz verkleidet. So sind die Messingstreifen richtig eingebettet und können sich nicht mehr lösen.

Zusätzlich wurde ein Rahmen aufgeklebt, damit Tür und Fenster nicht nach innen gedrückt werden können.

filigrane Türscharniere 

Scharniere... ein relativ zierliches Detail und dann sollen sie ja auch am Modell funktionieren.

Ein wenig problematisch erscheint diese Art, da sie nicht außen aufgebracht sind, sondern durch den Spalt zwischen Tür und Steuerhaus durchgeführt sind.

Ein erster Versuch mit Röhrchen auf Blech auflöten usw. haben mir überhaupt nicht gefallen.

Eine zweiter Versuch mit 0,8 mm Messingblech war zwar schon besser, aber durch die Stärke des Blechs erhielt ich einen zu großen Spalt zwischen Tür und Steuerhaus. Auch das Biegen der sehr kleinen Ösen war recht beschwerlich, trotzt ausgeglühtem Material.

Die Idee zur Herstellung schaute ich mir letztendlich bei gekauften Scharnieren ab.

Man lasse sich nicht von der anfangs erwähnten 0,1 mm Blechstärke täuschen. Jedes Scharnierblech ist ja quasi doppelt und noch dazu verlötet. Alles in allem wird das Scharnier recht stabil und mit all zu großen Belastungen muss ja nicht gerechnet werden.

Noch einige Feinjustierungen der Scharnierflucht mit der Flachzange und alles flutscht. Die Scharniere sind sehr leichtgängig und die Tür kann auch problemlos aus den Angeln gehoben und wieder eingesetzt werden.


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