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Ein Detail aus einem Ü-Ei - na sagen wir fast;-)

Für einen Fischkutter musste der Originalscheinwerfer nachgebaut werden. Allerdings gibt es diese Art nicht im Handel zu kaufen. Also war Selbstbau angesagt.

Der Originalscheinwerfer von vorn und von hinten.

  • Das Original 
  • Das Original 

Nachbau 

Für die Halbkugel des Scheinwerfers wurde solch eine halbe Kunststoffkugel (Überrest aus eine Ü-Ei) verwendet.

Aus einem Stück Kunststoffrest wurde der vordere Lampenring gefräst.

Nachbau 
Der Scheinwerferträger aus Messingteilen gelötet.
Feststellschraube 
Feststellschraube

Hier beim Originalscheinwerfer. Man beachte die Griffmulden, denn diese sollten nachgebildet werden.
Nachbau 
In Ermangelung einer Drehmaschine musste mal wieder eine Alternative gesucht werden. Also ab in die Krabbelkiste und mal sehen was man verwenden könnte.

Letztendlich war für das zierliche Detail der Stellschraube Messing wieder einmal das beste Material.

Also entschloss ich mich ganz simple Seilscheiben zu nehmen.
Nachbau 
Ich befestigte drei Stück mit jeweils einer 2-mm-Schraube auf einem Holzbrettchen.
Nachbau 
Dieses spannte ich auf dem Kreuztisch meiner Fräse fest.

Die Verwendung der Sechskantschraube erwiese sich in soweit recht günstig, da in jede Messingscheibe sechs Löcher gebohrt werden mussten. Es war also keine Anzeichnen nötig, sonder ich orientierte mich an der jeweiligen Seiten des Sechskantes.
Nachbau 
Hier die fertig gebohrten Messingscheiben.
Nachbau 
Vom Holzbrettchen entfernt, Kontermutter aufgezogen und in der Minibohrmaschine eingespannt.
Nachbau 
Mittels Schlüsselfeile konnte nun die endgültige Form abgeschliffen werden.
Nachbau 
Drei fertige Rohlinge von oben und...
Nachbau 
... von der Seite gesehen.
Nachbau 
Die Schrauben, die ich zum Einspannen genommen hatte, wurde eingelötet und die Oberfläche rund abgeschliffen.
Nachbau 
Die fertigen Feststellschrauben wurden zum Abschluss nun noch brüniert.

Zum Größenvergleich habe ich mal ein Lineal angelegt.
Nachbau 
Der Scheinwerfer nimmt Formen an.

Hier die Feststellschraube in der Nahaufnahme.
Der Reflektor 
Der Reflektor

Der Scheinwerfer sollte auch einen Reflektor erhalten.

Leider fand sind keine passende kleine Taschenlampe und extra Geld wollte ich dafür auch nicht ausgeben. Also musste eine andere Lösung her.

Ich hatte noch einige Reste Polystyrol, welches auf einer Seite mit Silberfolie beschichtet ist, so entschloss ich mich, den Reflektor im Tiefziehverfahren herzustellen.

Hier das Ergebnis. Ein Stück Polystyrol wurde auf die Öffnung einer Cola-Flasche gelegt und vorsichtig mit einer Heißluftpistole erwärmt.

Mit einer Holzkugel wurde dann das weiche Material in die Flaschenöffnung gedrückt.
Nachbau 
So entstand ein sauberer Abdruck und sogar eine hervorragende Schnittkannte.
Nachbau 
Hier der fertig bearbeitete Reflektor.

Als Glühbirne wurde eine Klarglas-Leuchtdiode eingesetzt.

Ein Nachteil hat die Tiefziehvariante.

Die Silberfolie ''zieht'' Falten und sieht ähnlich aus wie ein moderner KFZ-Scheinwerfer mit Klarglasoptik. Real wirkt es allerdings nicht ganz so schlimm und so stumpf aus wie auf diesem Bild

Nicht ganz so schön, aber man kann damit leben, allemal besser als grau oder silbern lackiert.

Aber jeder Tipp wird dankend angenommen.

Der fertige Scheinwerfer von vorn, von hinten und aus der Vogelperspektive.

Für die Herstellung wurden 12 Baustunden benötigt.

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