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  • Takelplan der Statenjacht Fredericus (Quelle: Plan Igor Capinos (modifiziert)) 
  • Takelplan der Statenjacht Fredericus (Quelle: Plan Igor Capinos (modifiziert)) 

Aufgelistet ist die Tau-/Belegnummer, die Bezeichnung des Taus, Q = Quelle/Seitenangabe in NJ (Abbildung in Klammern) und die Taustärke (Ø). Sind zwei Werte für Tau-Ø angegeben, handelt es sich beim ersten Wert um den Schenkel/Hanger und beim zweiten um den Läufer/Taljereep.

Weitere Informationen siehe auch bei den Recherchen zu Mast und Segel.


stehendes Gut

Nr. Bezeichnung Erklärung
Taue 206-209
Bugsprietzurring
Ø: 0,66
Q: 185 (201)
an Ringbolzen im Stevenkopf
1 Fockstag
Ø: 1,35/0,45
Q: 180 (197), 188 (212), 191 (220)
1 x Juffer (9,5 mm)
Kabelschlag, komplett getrenst, bekleidetes festes Auge ohne Maus, vor dem Einbinden der Juffer müssen die geschlossenen Ringe der Stagrutscher auf das Stag geschoben werden, belegt mit großer Dreiecksjuffer am Stevenkopf, da Kabelschlag muss die Juffer anders eingebunden werden, siehe 188 (Abb. 212 Zeichnung K)
feste Part des Taljereeps mit Stopperknoten am äußersten Loch der Juffer, holende Part mit Kneifbändsel an sich selbst gebunden wie bei DG 46 (21a), oder wie bei Wanten üblich, mit mehreren Törns oberhalb der Juffer, oder wie bei der Utrecht mit mehreren Törns um das Taljereep selbst
2 loser Stag
Ø: 0,75/0,45
Q: 180 (197, 220), 188 (211)
2 x Juffer (5,65 mm)
loses Auge, bekleidet, liegt unter dem Augbolzen für den Piekfallblock auf einer Klampe, fest mit Juffern-Taljereep, unterste Juffer mit Augstropp und Kausch fest an der Spitze des Stevenkopfbeschlags
3 Stengestag
Ø: 0,7
Q: 189 (214, 220)
1 x E-Block (7 mm)
loses Auge, bekleidet, liegt über dem Hummer der Stenge, läuft über Leitblock am Bugsprietknie, belegt an mittlerem Bb-Nagel Spillbeting
5 Wanten
Ø: 0,95/0,45
Q: 189 (215, 220)
12 x Juffern (6,3 mm)
normaler Wantschlag, stehende Part liegt Stb vorn und Bb hinten, an der Innenseite ist eine Spreizlatte angeschlagen NJ 189 (213)
Auge über dem Topp mit Kneifbändsel gebunden siehe auch 195 (228)
Rüstjuffern werden an den Rüsten eingehakt
Abstand Juffern = Ø Juffern, holender Part mit 6-8 Törn über der oberen Juffer um das Wanttau legen wie 189 (213 ff, 215), Spreizlatte 146 (112), 189 (213)
Webeleinen
Ø: 0,26
Q: 189 (213)
Original: Abstand 13" = ca. 33 cm, Ø 1/2" = 1,27 mm
6 Pardunen
Ø: 1/0,5
Q: 189 (215, 220)
4 x Juffer (6,3 mm)
oben im Auge des Masttoppbeschlages eingehakt, unten mit Juffern am letzte Rüsteisen eingehakt
7 Backstage
Ø: 0,7/0,55
Q: 190 (216 ff, 220)
2 x Violine (12,5 mm), 2 x E-Blöcke (7,5 mm)
Hanger 7a: oberhalb der Wanten in Auge am Masttopp eingehakt, einfache Ausführung mit angestroppter Violine
Talje 7b: an Schanz eingehakt, feste Part des Läufers kommt vom unteren Block, läuft über Violine, wird belegt an Klampe innen am Schanzkleid oder alternativ an einem Knebel (217 und 220), der mit einem Webeleinen (216) in die stehende Part eingebunden ist
Verhältnis Hanger/Läufer 3:1
siehe Beschläge 190 (217 ff), 191

laufendes Gut

Nr. Bezeichnung Erklärung
Übersicht 191 (220), 192 (221), 198 (239), 199 (242)
Taue und Blöcke 204-209
8 Klaufall
Ø: 0,65
Q: 180 (197), 193, 296
2 x D-Block (8 mm)
oberer Block wie 193 (222) (Variante zu 8) ist unter Hummer befestigt, unterer Block in Augbolzen an der Klau eingehakt, stehende Part in Augbolzen unter dem oberen Block eingehakt
läuft über Scheibe in Stb-Kreuzbetingpfosten, belegt am Kopf desselben
9 Gaffeltalje
Ø: 0,55
Q: 180 (197), 193 (223)
2 x D-Block (7 mm)
Blöcke jeweils am Mast und Gaffel eingehakt, Läufer feste Part kommt vom Hundsfott des Mastblocks
belegt am 2. Stb-Nagel der Kreuzbeting
10 Piekfall
Ø Fall und Spruten: 0,7
Q: 180 (197), 193 (224), 193
2 x E-Block (8 mm)
feste Part am Gaffelnockbeschlag eingehakt, läuft zu einem Block am oberen Teil der Stengelaschung, weiter zu einem Sprutenblock, weiter zu einem Block mittig an der Stengelaschung, 2 Spruten auf halber Länger zwischen Gaffelnock und Block der Gaffeltalje
läuft über Scheibe in Bb-Kreuzbetingpfosten, belegt am Kopf desselben
11 achtere Geeren
Ø: 0,9/0,6
Q: 194 (225)
2 x Violine (11,5 mm), 2 x E-Block (6,5 mm)
beide Geeren: eingehakt am Gaffelnockbeschlag, Verhältnis Schenkel/Läufer 3:1, unterer Block der Taljen eingehakt in Ringbolzen auf der Schanz, laufende Part läuft durch ein Loch in der Schanz siehe 195 (225)
belegt links und rechts an der dritten Klampe Innenseite Setzbord, hinter der vorderen Geere
12 vordere Geeren
Ø: 0,8/0,45
Q: 194
2 x Violine (12 mm), 2 x E-Block (5,5 mm)
belegt links und rechts an der zweite Klampe Innenseite Setzbord, hinter der Toppsegelschot
13 Bagienrahfall
Ø: 0,7
Q: 194 (225)
2 x E-Block (7 mm)
stehende Part als Drehreep auf Mitte der Rah, Läufer als einfaches Jolltau, Block ist oben am Mast eingehakt, Tau muss so lang sein, dass Rah bis auf Schanz gefiert werden kann
belegt am oberen Nagel an Bb-Mastklampe
14 Bagienrah Niederholer
Ø: 0,7/0,45
Q: 194 (226)
1 x Violine (10,25 m), 1 x E-Block (5,5 mm)
ausgeführt als einfaches Perlenrack, dichtgeholt mit unten am Mast angestroppter Talje
belegt am oberen Nagel an Stb-Mastklampe
15 Topprahfall
Ø Fall 0,7
Ø Läufer 0,55
Ø Rackstropp 0,65
Q: 195 (227)
1 x E-Block (5 mm)
Drehreep an der Rah, läuft durch ein Scheibgatt im Stengehummer, am holenden Ende ein Block eingebunden und wird mit Jolltau steifgesetzt, stehende Part der Jolle an Augbolzen an Deck neben dem Mast festgesetzt, laufende Part belegt an 2. Bb-Nagel auf Kreuzbeting
Rah wird mit einem Rackstropp gehalten - Taurack mit Kausch oder Klotjes
16 Topprahbrasse
Ø: 0,3
Q: 195 (228)
stehende Part an der Topprahnock, laufen zu Leitblöcken auf der stehende Part des Piekfalls, über Leitblöcke an der achteren Want, weiter durch Leitkauschen, belegt am achteren Nagel an den Nagelbänken bei den Wanten
17 Liektau
Ø: 0,75
Q: 196 (230 ff)
18 Rackbändsel, Reihleine
Ø: 0,5
Q: 197 (234 ff)
oberes Liek mit Marlschlag an der Gaffel angeschlagen, Vorliek mit Rackbändsel als Variante mit Reihleine und 2,5 mm Klotjes
19 Gaffelsegelschot
Ø: 0,65
Q: 199 (240)
2 x D-Block (7 und 8 mm)
oberer Block in Schothorn eingehakt, am Leuwagen eingehakt
feste Part kommt am Hundsfott des oberen Blockes, Läufer links oder rechts belegt an der vierten Klampe Innenseite Setzbord, hinter den Geeren
20 Gaffelsegelhalstalje
Ø: 0,4
Q: 199 (241)
2 x E-Block (5 mm)
einfacher Klappläufer, oberer Block am Halshorn und unterer in Augbolzen and Deck hinterm Mast eingehakt, belegt am mittleren Nagel der Kreuzbeting
21 Dempgordinge
Ø: 0,45
Q: 198 (239), 200 (243)
4 x E-Block und 2 x D-Block (5,5 mm)
die beiden Dempgordinge, jeweils an Bb und Stb angeschlagen, kommen von Legeln am Achterliek über Blöcke an den Gaffelbeschlägen, laufen über D-Block an Augbolzen an Gaffelklau, über Leitkauschen an der Want
belegt beiden mittleren Nägeln auf den Nagelbänken bei den Wanten
22 Geitaue
Ø: 0,5
Q: 200 (243)
4 x E-Block (5,5 mm)
oberes Geitau über Leitblock a n der Gaffelklau, durch Leitkausch an der Want, belegt auf den Nagelbänken bei den Wanten
unteres Geitau über Leitblock an Vorliek-Legel, belegt an Nagel Bb Stb Kreuzbeting
23 Toppsegelschot
Ø: 0,45
Q: 201 (245)
2 x E-Block (5,5 mm)
Bagienrahbrasse, Stopperknoten, läuft durch ein Loch in der Nock zum Block an der am Schothorn des Toppsegels
belegt links und rechts an der ersten Klampe Innenseite Setzbord, vor den Geeren, der Schothornblock kann eingehakt, eingebunden, oder angebändselt sein, das Liektau am Schothorn ist teilweise bekleidet, in das Horn ist eine Kausch eingebunden.
24 Toppsegelbulins
Ø: 0,45
Q: 201 (244, 245)
2 x E-Block (5,5 mm)
3 Spruten angeknotet an Legeln am Seitenliek, innere Sprut läuft durch eine kleine Kausch eingebunden an der jeweils äußeren Sprut, führen durch ein Schildpatt seitlich an der Bugsprietnock, belegt an den äußeren Nägeln der Spillbeting
25 Stagfockfall
Ø: 0,45
Q: 180 (197, 246), 202
1 x E-Block (5,5 mm)
Alternative mit Bügel am Kopf des Focksegels, entsprechend Abb. 246 mit eingehaktem Block
feste Part kommt vom Hundsfott am Mastblock, läuft zum Block an Segel zurück zum Mastblock, belegt unten an Mastklampe
26 Stagfockschot
Ø: 0,45
Q: 202 (246)
2 x D-Block (7 mm)
oberer Block am Schothorn, unterer Block am Rutscher auf dem Leuwagen eingehakt, feste Part kommt vom Hundsfott am oberen Block, Läufer fest am Nagel im unteren Block
belegt am Nagel des unteren Blockes
27 Fockhals Q: 202 (246)
eingehakt am Stevenkopfbeschlag
28 Klüverfall
Ø: 0,65
Q: 180 (197), 203 (247)
1 x E-Block (7 mm)
fest mit Haken am Kopf des Klüversegels, läuft über eingehakten Mastblock, belegt an unterem Nagel Stb-Mastklampe
29 Klüverschot
Ø: 0,65
Q: 203 (247)
am Shothorn mit Kneifbändsel angebunden, läuft zur Klampe am Poller im Vorschiff
30 Klüverhals Q: 203 (247)
Liektau am Hals teilweise bekleidet, mit eingebundener Kausch, eingehakt am Haken des Rackrings
31 Klüverrackring
Ein-/Ausholer
Ø: 0,65
Q: 203 (247)
auf dem Ring befindet sich ein kleiner Bügel für den nach achtern zeigenden Einholer, ein großer Bügel für den nach vorn zeigenden Ausholer, sowie ein Haken für den Klüverhals, gleitet auf dem Bugspriet, Ring ist bekleidet
31a Ausholer: läuft vom großen Bügel nach vorn zu einer Scheibe im Bugspriet hinter dem Knie NJ 186 (204), zurück durch das obere Loch in der Sprietauflage am Vorsteven NJ 185 (202), belegt an Stb-Nagel auf Spillbeting
31b Einholer: läuft von kleinen Bügel am Ring nach achtern, belegt an Klampe auf Bugsprietfuß
32 Schwertfalltalje
Ø: 0,7/0,55
Q: 157 (140, 142)
Talje: 2 x E-Block (6 mm), läuft über jeweils ein Schildpatt auf dem Handlauf und seitlich am Schanzkleid
belegt am Schwertfallknecht

Sonstiges

33 Ankerkabel
Ø: 0,9
Q: 159 (144 ff)
34 Rüstleine
Ø: 0,6
kommt vom Ringbolzen an der Seite des Kranbalkens, fährt durch den Ankerring, über die Scheibe im Kranbalken, fest am Klampe seitlich am Kranbalken
Brooktau
Ø: 0,62
Q: SB
Plantafel eines 3-Pfünder-Bronze-Falkonetts, 17. Jhd.

Betinge, Nagelbänke und Belegstellen
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