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eine alte maritime Tradition

Bei der Kiellegung eines Schiffes wird traditionell eine Glücksmünze unter den Mast auf den Kiel gelegt.

Dafür habe ich in den Rumpfboden am Mastspant ein Sackloch gebohrt und eine Münze eingeklebt.

  • Glücksmünze unter dem Mast 

Den Kiel realisiere ich wie im Original aus mehreren Teilen. Dazu drucke ich mir eine Kopie des Plans aus.

Mit einer Konturenlehre übertrage ich die Rundung des Bugs auf den Planausdruck und zeichne noch einmal größere Stufen mit einem Kurvenlineal nach.

  • Rumpfform auf den Plan übertragen 
  • Rumpfform auf den Plan übertragen 
  • Rumpfform auf den Plan übertragen 

Der vordere Teil des Kiels bildet den Galionsausleger.

Dazu drucke ich mir eine Schablone aus, klebe diese auf 5-mm-Birnbaumvollholz und säge es mit der Bandsäge aus.

Seiten mit Innenbiegung korrigiere ich noch einmal mit einem Rundschleifkörper, Außenbiegungen und gerade Kanten am Tellerschleifer.

  • Galionsausleger schleifen 
  • Galionsausleger schleifen 
  • Galionsausleger schleifen 

Die komplette Kielkonstruktion:

Einzelteile des Kiels

1 - Galionsausleger
2 - Vordersteven
3 - Totholz/Stevenknie
4 - Kielbalken, dreiteilig, mit Laschung
5 - Achtersteven

Der Vordersteven (1) ist am vorderen Kielbalken (4) angelascht. Alle drei Kielbalken (4) werden ebenfalls mit einer Laschenverbindung zusammengehalten. Der Achtersteven (5) steht auf dem hinteren Kielbalken. Die beiden Tothölzer (3) stehen vorn, sowie achtern auf dem Kielbalken, stützen die Steven und füllen gleichzeitig den Leerraum an der Biegung zum Rumpf.

Es wurde darauf geachtet, dass der Faserverlauf des Holzes immer entsprechend der Längsausrichtung der Einzelteile verläuft.

Die einzelnen Teile werden von innen gebohrt und für den Zusammenbau gedübelt.

  • Einzelteile des Kiels werden mit Dübeln gehalten 
  • Einzelteile des Kiels werden mit Dübeln gehalten 

Der Galionsausleger ist nicht massiv, da hier ein Schmuckelement integriert wird.

Da dieses Dekor aus zwei Hälften besteht, musste im Innenbereich des Auslegers eine Art Halterung realisiert werden.

Dazu habe ich drei Schlitze gefräst, in die ich dünnes Furnierholz gesteckt hab. So konnten die beiden Dekorteile verklebt werden, ohne dass sie herausfallen.

  • Dekor im Galionsausleger 
  • Dekor im Galionsausleger 
  • Dekor im Galionsausleger 

Der fertige vordere Teil mit Galionsausleger, Vordersteven, Totholz und Kielbalken.

Vor dem endgültigen Zusammenbau habe ich die Flächen an den Laschungen noch mit Bleistift schwarz gefärbt, um die Stöße gut visualisieren zu können.

  • Zusammenbau der Einzelteile des Kiels 
  • Zusammenbau der Einzelteile des Kiels 
  • Zusammenbau der Einzelteile des Kiels 

Nach dem kompletten Verleimen aller Einzelteile, habe ich noch für die "falsche" Sponung eine Leiste auf die Innenseite des Kiels geklebt, abschließend alles unter den Rumpf verleimt und bis zum Aushärten des Klebers mit Draht fixiert.

  • Sponung 
  • Verleimen des Kiels 
  • Verleimen des Kiels 
  • der Kiel ist fertig 
  • der Kiel ist fertig 
  • der Kiel ist fertig 
  • der Kiel ist fertig 

weiter geht es mit der Beplankung...


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