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4. März - alle Schanzkleidstützen sind gesetzt
155 Baustunden


Das Deck hat nun fünf Lackierungen hinter sich. Der tuchmatte Lack ist wirklich gut, das Holz hat, anders als bei seidenmatt, immer noch ein sehr natürliches Aussehen.

Mittlerweile sind auch alle Schanzkleidstützen gesetzt und der Heckspiegel ist angebracht.

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5. März - das Schanzkleid 
160 Baustunden


Nun ist das Schanzkleid selbst an der Reihe.

Dazu habe ich zwei Streifen aus 1 mm Sperrholz zugeschnitten, provisorisch mit Halteklammern an den Schanzkleidstützen fixiert und sowohl die Oberkante wie auch den Decksverlauf mit seinem Decksprung auf dem Sperrholz angezeichnet.

Die Innenseite wird in Echtholzoptik realisiert und wie schon bei Decksbeplankung wurden die Leisten wieder aufgebügelt, gleich gebogen entlang der Krümmung des Decks.

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6. März - Befestigung des Oberdecks
166 Baustunden


Während die erste Lackierung des Schanzkleides trocknet, mache ich mir Gedanken über die Befestigung des Oberdecks am Rumpf.

Ich werde Augbolzen verwenden. Das ist soweit kein Stilbruch, denn davon gibt es eine ganze Menge an Deck eines Schiffes.

 

Die Augbolzen, die ich habe, sind leider etwas zu kurz und müssen verlängert werden.

Ich habe dazu das Gewinde am Augbolzen bis auf einen kleinen Stift abgedreht und in das eine Ende einer M3-Messingschraube ein Sackloch gebohrt. So kann ich den Augbolzen mittig auf dem Gewindestift zentrieren und ich muss ihn zum Löten nicht noch extra fixieren.

Beide Teile wurden hart verlötet.

 

Für jeden Augbolzen habe ich eine Gewindehülse angefertigt.

Diese Hülsen habe ich so abgedreht, dass an einem Ende ein kleiner Absatz geblieben ist, so dass sie von unten durch das Deck gesteckt und verklebt werden können. Beim Verschrauben des Bolzes können diese dann nicht nach oben durchgezogen werden.


7. März - Decksverschraubungen
170 Baustunden


Pro Seite habe ich jeweils sechs Verschraubungen angebracht. Die Lösung mit den Augbolzen passt gut ins "Gesamtambiente".

Um das Deck vor unnötigen Druckstellen und Beschädigungen beim Rein- und Rausschrauben zu schützen, habe ich Messingröhrchen eingeklebt.

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14. März - das Schanzkleid ist verklebt
189 Baustunden


Das Schanzkleid ist fertig verklebt, außen mit Glasmatte laminiert, die Speigatten sind ausgeschnitten und der Heckspiegel ist angepasst.

Mein erster Baufehler: Eigentlich sollte das Schanzkleid auch die Dichtungsfuge überlappen, aber dazu hätte das Oberdeck minimal breiter sein müssen. Da das Haupt- und Zwischendeck an der Außenkante bündig geschliffen sind, passte der "Deckel" nicht auf seinen "Topf". Einfach zu genau gearbeitet;-)

Das Problem muss mit der Scheuerleiste kaschiert werden.

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21. März - die Scheuerleiste ist fertig 
201 Baustunden


Nun wird die Dichtungsfuge von der Scheuerleiste verdeckt.

Noch ein wenig verspachteln und ein paar Feinarbeiten und nach der späteren Lackierung wird man kaum noch ein abnehmbares Deck vermuten.

Mit einem derzeitigen Gesamtgewicht von 4.450 g hat das Modell nun mittlerweile etwas mehr als 2 kg zugelegt. Davon entfallen allein 1,5 kg auf das abnehmbare Deck.

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29. März - weitere Arbeiten am Schanzkleid
219 Baustunden


Voll im Baustress - die Lady hat momentan keine Zeit sich fototechnisch hübsch zu machen. Und immer wieder Schleifen... Staub, Staub und wieder Staub ist das vorherrschende Elemente. Nach jedem Wochenende ist Großreinschiff angesagt.

Die Arbeiten am Schanzkleid ziehen sich hin. 50 Baustunden sind schon überschritten - diesen Aufwand hätte ich erst einmal nicht erwartet.

Die Scheuerleiste wurde mittlerweile dreimal mit verdünntem Epoxidharz "lackiert", das obere Ende des Vorderstevens etwas verlängert, sauber verspachtelt und das Schanzkleid auf seine benötigte Höhe abgeschnitten.

Vorn und achtern habe ich seitlich noch eine Art Zierblende aufgeklebt, sowie vorn auf der Backbordseite eine Klüse und steuerbords den Durchbruch für den Klüverbaum eingearbeitet.

Um eine passende ovale Öffnung zu erhalten, habe ich einfach ein Stück Rundholz im Durchmesser des späteren Klüverbaums im Durchgangswinkel angeschliffen und den Querschnitt dann als Schablone zum Anzeichen verwendet.

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Dann begann die Arbeit am Handlauf.

Eigentlich war hierfür Birne-Brettchen mit 3 mm Materialstärke vorgesehen, aber das erwies sich als nicht ganz ausreichend, um einen umlaufenden Handlauf aus Vollholz zu realisieren. Leider ließ das finanzielle Budget derzeit auch keine weiteren Investitionen zu und die zu erwartenden Lieferzeit von fast vier Wochen wollte ich nicht in Kauf nehmen. Ich hatte allerdings noch einige Vierkantleisten auf Lager, also musste ein wenig improvisiert werden.

Vorerst wurden zwei Leisten nebeneinander aufgeklebt. Dafür wurde aus einer Quadrat-Leiste ein L-Profil gefräst, so dass außen das Schanzkleid und innen die Schanzkleidstützen überlappt werden konnten, wie ein U-Profil, nur eben "gestückelt".

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