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9. Januar - das Klaufall
558 Baustunden


Baum und Gaffel sind lackiert.

Das Klaufall ist das vordere der beiden Fallen mit denen die Gaffel am Mast hochgezogen (vorgeheißt) wird. Für das Fall habe ich eine Doppeltalje angefertigt und die Funktion der Klaufallzunge und des Gaffelschuhs sind jetzt gut zu erkennen. Über

Damit die Talje frei hinter dem Mast laufen kann, ist der Oberblock des Klaufalls an einem Krangalgen angeschlagen. Über den Galgen ist auch das bekleidete Auge des Vorstags gehängt.

Der Krangalgen ist hart gelötet, anschließend brüniert und am Mast mit zwei M2-Schrauben verschraubt. Dazu habe ich zwei Gewindehülsen eingesetzt.

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16. Januar - die Hahnepoten
564 Baustunden


Die Hahnepoten sind ein Bestandteil des Piekfalls, mit dem das Ende der Gaffel herauf- und heruntergelassen und damit der hintere Teil des Gaffelsegels gesetzt wird.

Um die Kräfte besser abfangen zu können, wird das Fall nicht nur an einem Punkt an der Gaffel befestigt, sondern so, dass die Last über mehrere Angriffspunkte an der Gaffel verteilt wird. I.d.R handelt es sich hier um verzinktes oder rostfreies Drahttauwerk mit bekleideten Augen, die lose über die Gaffel gestreift und von kleine Holzstücken, den sog. Knaggen, gehalten werden.

Auf den Hahenpoten sitzen einfache Rutscher, an denen die Piekfallblöcke angeschäkelt werden.

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22. Januar - das Piekfall
570 Baustunden

Die nur 0,8 mm starke Edelstahllitze, die ich zuerst für die Hahnepoten verwendet hatte, ist leider nicht flexibel genug, so dass ich auf normales Takelgarn ausgewichen bin.

Mit der Fertigstellung des Piekfalls ist die Gaffel nun voll funktionsfähig und die Arbeiten am Mast sind bis auf wenige Kleinigkeiten abgeschlossen.


23 Januar - Belegnägel und Nagelbänke
577 Baustunden


Für das laufende Gut fehlten bisher noch die Nagelbänke. Dafür habe ich heute die Belegnägel angefertigt.

Da es nun langsam mit den Segeln losgeht, habe ich noch einmal alle Pläne konsultiert und festgestellt, dass wieder mal essentielle Dinge fehlen, so etwas wie z.B. ein Belegplan, ohne den ein Segelschiff nun mal nicht auskommt.

Weder im Plan der "Cardiffian", noch im eigentlich doch recht umfangreichen Plan der "Dorian Gray". Bei letzterem ist zwar das laufende Gut mit Nummern gekennzeichnet, aber Belegstellen an Deck sucht man vergebens, Nagelbänke sind auch ncht eingezeichnet.

Es hat sich bisher als recht schwierig erwiesen, entsprechende Informationen zu bekommen, also hilft nur improvisieren.

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