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Auswahl der Blöcke

Bei der Serienfertigung der Blöcke ohne maschinelle Unterstützung würde ich wahrscheinlich keine gleichbleibende Qualität liefern können, ich bräuchte mindestens eine kleine Fräse mit einem Koordinatentisch. Es müssen die Stroppnut und die seitliche Seilführung gefräst sowie mindestens Löcher für die Imitation der Seilrolle gebohrt werden. Und das alles schön mittig. Da mir dieses Werkzeug während der Bauphase nicht zur Verfügung stand, habe ich auf Zulieferer zurückgegriffen.

Die Blöcke aus dem Beschlagsatz des Baukasten haben alle dieselbe Größe und sind keine Alternative, allein schon weil ich mindestens vier unterschiedliche Größen benötigen werde.

Bei der Überlegung welche Blöcke genommen werden sollen, blieben nur handelsübliche Holz- oder Kunststoffimitate. Einerseits gefällt mir die Form der Holzblöcke nicht wirklich, andererseits sieht man sie an fast jedem Modell. Auch die Stroppnut läuft oftmals außerhalb der Mitte.

Bei der Kunststoffvariante wiederum gibt es farbliche Unterschiede bei den verschiendenen Größen und Typen, so dass ich mich für eine Lackierung entschieden habe.

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Nur noch die Wahl des Farbtons musste festgelegt werden. Die Entscheidung fiel auf Dunkelbraun (Revell 37) und so wurden in etwa 10 Baustunden insgesamt 470 Blöcke verschiedener Größe lackiert.

  • Vergleich Holz, Kunststoff Original und drei Farbvarianten 
    Vergleich Holz, Kunststoff Original und drei Farbvarianten
  • Serienlackierung 
    Serienlackierung
  • Vergleich der Farbvarianten mit Stropp 
    Vergleich der Farbvarianten mit Stropp
  • alle lackierten Blöcke 
    alle lackierten Blöcke

Reepmaschine

Zur Herstellung der Seile für das stehende und laufende Gut habe ich mir eine Reepmaschine zugelegt und eine Tampenkarte mit allen notwendigen Taustärken angefertigt.

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Für die Herstellung der Seile verwende sog. Polyester-Overlockgarn mit 120er oder 140er Stärke. Ich hole mir immer Konen mit mehreren tausend Fadenmeter, so dass ich ausreichend Reserve habe. Für die Herstellung eines 1-Meter-Seils mit einem Durchmesser von 1 mm werden pro Kardeele etwa sechs Einzelfäden benötigt. Da durch das Zusammendrehen der Fäden mit einer Verkürzung von fast 30% zu rechnen ist muss die Fadenlänge ca. 1,3 m betragen, was einem Gesamtbedarf von etwa 24 m Faden entspricht. Mit einer handelsüblichen Garnrolle käme ich nicht weit.

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Leider habe ich diesmal ein sehr fusseliges Garn "erwischt". Ich behelfe mir zwar damit, dass ich die Fusseln am fertigen Seil einfach mit dem Feuerzeug abrenne, jedoch schmoren dünne Leinen recht schnell durch.

Nach einem Hinweis bin ich auf Gütermann Mara 220 (mitteres Bild) ausgewichen. Ein Garn, das so gut wie fusselfrei ist. Zudem ist es mit der Fadenstärke von 220 extrem dünn, so dass schon Leinen mit einem Durchmesser von ca. 0,2 mm hergestellt werden können.

Für das stehende Gut verwende ich den den Farbcode 671 - ein sehr dunkles Braun und Beige 4773 für das laufende Gut.


Rackscheiben und Rackperlen

Für die Verbindung der Rahen mit dem Mast werden Rackscheiben und Rackperlen, sog. Klotjes, benötigt. Ich brauchte mehrere Kugeln mit 2 und 3 mm Durchmesser.

Die Scheiben lassen sich recht einfach aus einer dünnen Holzleiste in Serie herstellen und 3 mm Holzkugeln findet man recht problemlos. Schwierig allerdings gestaltete sich die Suche nach 2 mm. Glasperlen im Bastlerbedarf könnten passen, dann fielen mir aber noch Onyxperlen in die Hände die auch als Kanonenkugeln zum Einssatz kommen werden.

Die Rackscheiben, die Holzkugeln und die Oynyxperlen hatten alle einen unterschiedlichen Farbton und wurden kurzerhand lackiert.

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die Informationen dieses Thema werden im Verlauf des Projektes noch erweitert...


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