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Zur Herstellung der Seile für das stehende und laufende Gut habe ich mir eine Reepmaschine zugelegt und eine Tampenkarte mit allen notwendigen Taustärken angefertigt.

  • Reepen der Taue der Fregatte Berlin 
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Für die Herstellung der Seile verwende sog. Polyester-Overlockgarn mit 120er oder 140er Stärke. Ich hole mir immer Konen mit mehreren tausend Fadenmeter, so dass ich ausreichend Reserve habe. Für die Herstellung eines 1-Meter-Seils mit einem Durchmesser von 1 mm werden pro Kardeele etwa sechs Einzelfäden benötigt. Da durch das Zusammendrehen der Fäden mit einer Verkürzung von fast 30% zu rechnen ist muss die Fadenlänge ca. 1,3 m betragen, was einem Gesamtbedarf von etwa 24 m Faden entspricht. Mit einer handelsüblichen Garnrolle käme ich nicht weit.

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Leider habe ich diesmal ein sehr fusseliges Garn "erwischt". Ich behelfe mir zwar damit, dass ich die Fusseln am fertigen Seil einfach mit dem Feuerzeug abrenne, jedoch schmoren dünne Leinen recht schnell durch.

Nach einem Tipp bin ich auf Gütermann Mara (mitteres Bild) ausgewichen, weil es so gut wie fusselfrei ist.


Das Reepen war mit der manuellen Reepmaschine sehr zeitintensiv und etwas nervig. Wie der Zufall es will, konnte ich bei der Hobbyauflösung eines Bekannten eine kleine feine motorbetriebene Reepmaschine ergattern, mit der es sich hervorragend arbeiten lässt.


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