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Um die schweren Anker so hieven zu können dass sie die Bordwand nicht beschädigten, kamen schwere Balken mit Seilrollen zum Einsatz. Mit diesen sog. Kranbalken konnte man dann beim Hieven einen gewissen Abstand zur Außerhaut des Schiffes einhalten.

Die Kranbalken liegen nicht flach auf dem Deck. Das äußere Ende zeigt etwas nach oben, i.d.R. soweit, dass der Balken über der obersten Galionsregel verläuft. Hierzu werden Keile unter die Balken gelegt, die sog. Sattelstützen.

  • Rohteile des Kranbalkens 
  • Sattelstützen sind in Form gebracht 

In das äußere Ende des Balkens sind zwei Scheibgatten eingefräst in die Seilrollen eingesetzt werden, durch die die sog. Kattalje geschoren wird. Die Sattelstützen sind unter den Balken geklebt.

  • Scheibgatten der Kattalje werden gefräst 
  • Kranbalken und Sattelstützen 
  • zusammengesetzte Einzelteile der Kranbalken 

Die Scheiben sind eingesetzt und verbolzt.

Seitlich am Kranbalken befindet sich noch eine Leitklampe (auch Hornklampe) mit einer einzelnen Scheibe, durch die die Ankerrüst- oder Porteurleine geschoren wird.

Am Ende des Balkens ist die Klampe zum Belegen der Kattalje angebracht.

  • Scheiben der Kattalje eingesetzt und verbolzt 
  • Leitklampe der Ankerrüstleine und Klampe der Kattalje 

Die Kranbalken sind auf der Back befestigt.

Zum Abschluss wurde noch ein kleiner Poller zum Belegen der Rüstleine auf der der Klampe gegenüberliegenden Seite des Balkens gestellt sowie eine Verzierung am äußeren Ende des Kranbalkens angebracht, der sog. Katzenkopf.

  • gegenüber der Leitklampe der Ringbolzen des festen Parts der Rüstleine 
  • die fertigen Kranbalken 
  • Poller für die Rüstleine 
  • Kranbalken 

Bauzeit: ca. 8 Std.


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