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Kompasshäuschen

Das Kompasshäuschen befindet sich auf dem Kampanjedeck, zwischen Besanmast und dem Kolderstock des Rudergängers, nicht viel anders aufgebaut als eine Kommode, in der der Kompass geschützt aufbewahrt wurde.

Leider ist dem Hoeckel-Plan lediglich nur eine Draufsicht und Seitenansicht zu entnehmen. Der Plan des Bausatzes enthält hierzu gar keine Angaben. Auch in anderen Quellen wird dieses Thema recht stiefmütterlich behandelt.

Unerwartet hat dieses Detail sehr viel Zeit in Anspruch genommen und mich einen kompletten Sonntag lang beschäftigt.

Bei den ersten Versuchen spaltet sich beim Ausarbeiten der Rundungen an den recht dünnen Fußstützen und bei der Ausarbeitung für die Öffnungen der Türchen mehrfach das dünne Furnierholz. In der Folge der Bearbeitung brach dann noch die komplette Konstruktion beim Einspannen in einen kleinen Schraubstock auseinander, da die Seitenteile lediglich gegeneinander verklebt waren.

Um dem Ganzen etwas mehr Stabilität zu geben, habe ich dann ein Holzklötzchen verwendet und dort einfach die Seitenwände angeklebt.

  • Korpus und Seitenwände 
  • Korpus mit Seitenwänden verklebt 
  • Korpus mit Seitenwänden verklebt 

Im nächsten Schritt wurden die Öffnungen für die Türchen der einzelnen Fächer ausgefräst und dann wieder mit kleinen zugeschnittenen Holzstückchen verschlossen.

  • Ausfräsen der Öffnung für die Fächertüren 
  • ausgefräste Türöffnungen 
  • Türchen eingesetzt 

Deckplatte mit gefräster Schmuckkante, Scharnierimitate und Türgriffe aus brünierten Rundkopfmessingnägeln sind verklebt.

  • Deckplatte mit Schmuckkante aufgesetzt 
  • Türgriffe eingesetzt 
  • Scharnierimitate verklebt 
  • Rückansicht 

Das Kompasshäuschen ist lackiert, an seinem Stammplatz aufgestellt und abschließend seefest verzurrt.

  • Kompasshäuschen aufgestellt 
  • Kompasshäuschen aufgestellt 
  • Kompasshäuschen seefest verzurrt 
  • Kompasshäuschen seefest verzurrt 
  • Kompasshäuschen seefest verzurrt 

Bauzeit: ca. 7 Std.


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