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Nach Baukasten sollte der Kiel komplett aus einem Sperrholzbrett ausgesägt werden. Ich verwende allerdings Nussbaum-Vollholz und stelle den Kiel aus mehreren Teilen her.

Zuerst habe ich für die Bauphase einen Ständer angefertigt und einen Fehler am Bug des gefrästen Rumpfes mit der Raspel beseitigt.

  • Problem am Bug des Fertigrumpfes 
  • Fehler am Rumpf beseitigt 

Für den Kiel ist eine Nut vorhanden, das erleichtert die exakte Ausrichtung und für den ersten Blick habe ich testweise eine Pappschablone angefertigt. Anschließend den vorderen Teil in drei Abschnitte - Galionsscheg, Vordersteven und Greep - aufgeteilt auf Pergament übertragen und auf das Holzbrettchen geklebt.

  • Kielnut im Rumpf 
  • Schlabone für den Kiel erstellt 
  • Plankopie der Teile des Kiels auf Pergamentpapier übertragen 

Die Teile sind ausgesägt.

Im Galionsscheg wurde die Position des Gatts für die Bugsprietzurring anhand der späteren Schmuckteile ermittelt, die Löcher für die Fockhalsen gebohrt und die Teile zusammengesetzt, gedübelt und verklebt.

  • ausgesägte Einzelteile des Kiels 
  • Festlegen der Position des Gatts für die Bugspritzurring im Galionscheg 
  • alle Teile gedübelt und zusammengeklebt 

Als Sponung für die spätere Beplankung habe ich einfach eine schmale Leiste auf die Hinterseite des Stevens geklebt. Als Nächstes den Unterspiegel beplankt und am Heck verklebt.

  • Leiste für die Sponung aufgeklebt 
  • Sponung 
  • Heckspiegel beplankt 

Der Kiel wurde mit Firnis gestrichen und feucht verschliffen, so dass die Fugen mit Schleifstaub zugespachtelt werden konnten.

Vor der eigentlichen Kiellegung wurde die traditionelle Münze unter dem Hauptmast auf den Kiel gelegt. Der Nostalgie wegen, habe ich einen Pfennig von 1987 genommen, das Jahr, als ich die erste Berlin gebaut habe.

Zu Abschluss wurden am Heck noch die waagerechten Tothölzer realisiert, der Achtersteven montiert und der Kiel dann mit dem Rumpf verklebt.

  • Kiel mit Firnis verschliffen 
  • die traditionelle Münze unter dem Hauptmast 
  • Tothölzer eingesetzt 
  • Achtersteven aufgeklebt 

Leider hatte ich die Leisten am Unterspiegel sehr eng geklebt und es ist kein Plankenmuster mehr zu erkennen. Dieses wurde dann nachträglich noch eingearbeitet.

  • fehlendes Plankenmuster am Heckspiegel 
  • Plankenfugen nachträglich eingearbeitet 

Bauzeit: ca. 10 Std.... weiter geht es mit dem Rumpfbeplankung


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