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Imitation der Dübel 

Vor der weiteren Beplankungen wurden ein paar Versuche unternommen, wie die Imitation der Dübelung erfolgen soll:

1. Bambus-Zahnstocher
2. Bohrungen mit Schleifstaub füllen
3. Holzwachs
4. gezogene Dübel aus Nussbaum
5. gezogene Dübel aus Ahorn
6. gezogene Dübel aus Buche

Die Dübel sollen nicht zu dominant wirken, aber trotzdem sichtbar sein.

  • Bambus ist wasserabweisend und lässt sich schwer beizen, das Ergebnis bleibt sehr hell und zeigt dieses typische Muster des Stirnholzes.
  • Schleifstaubfüllungen werden recht dunkel
  • Wachse können gemischt werden um den gewünschten Farbton zu erhalten, beim Deck habe ich allerdings festgestellt, dass die Bohrlöcher teilweise nicht plan geschlossen werden, manchmal bleibt eine minimale Delle/Kuhle zurück
  • Echtholzdübel aus Nussbaum sind sehr dunkel, Buche mit einem leicht rötlichen Ton werden im Nussholz fast unsichtbar
  • das Ergebnis mit Ahorn überzeugt mich, so dass ich diese Variante nutzen werde


Herstellung der Dübel

Kurz überschlagen werde ich ca. 2.200 Dübel benötigen. Um mir nach der kompletten Beplankung eine Bohrorgie zu ersparen, werde ich gleich nach dem Aufkleben eines Plankengangs auch gleich die Dübel setzen.

Ein wenig habe ich schon vorgearbeitet.

Ein Dübeldurchmesser zwischen 0,8 und 0,9 mm wäre maßstäblich korrekt.

Aus zugesägten 1 bis 1,5 mm Ahorn-Leisten habe ich es geschafft bis zu 0,92 mm zu ziehen. Das ist allerdings schon recht beschwerlich und so ziemlich das Ende des Machbaren. Man produziert reichlich Bruch, so dass ich mich letzendlich für 1 mm entschieden haben.

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Die ersten Dübel wurde verarbeitet

Ein Plankengang ist verklebt, die ersten Dübel sind eingesetzt und probehalber verschliffen.

Würde ich die Zahnstochermethode verwenden, würde mich wahrscheinlich die schiere Masse der Hölzer gar nicht interessieren. Da ich aber die Dübel selber herstellen muss, arbeite ich sehr sparsam. Ich bohre das Dübelloch nur 2-3 mm tief und schneide den Dübel nach dem Einsetzen kurz über der Planke ab.

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Imitation der Dübel 

Anfangs habe ich noch mit normalen Holzleim gearbeitet, den ich erst tropfenweise auf eine Unterlage portioniert habe. Das war nicht besonders effizient. Dann habe ich den Leim verdünnt und etwas in einem kleinen Becher mit Schraubdeckel abgefüllt.

Das Holzstäbchen nimmt nun beim Eintauchen nicht mehr unnötig viel Kleber auf und der Leim fließt etwas besser in das Dübelloch


Die Dübel in einer späteren Bauphase

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