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Ferigmodelle bei Steingraeber-Modelle


Bei schwerem Wetter auf Deck gespannte Taue, um die Besatzung Halt gegen starke Schiffsbewegung bzw. überkommende See zu geben; dienen dazu, sich mit einem Karabiner einzupicken, um bei der Arbeit an Deck beide Hände frei zu haben.

Der Begriff Strecktau kommt daher, dass sie über eine relativ lange Strecke reichen, um Bewegungsfreiheit zu erhalten und daher stark vorgespannt sein müssen. Bei Belastung durch das Gewicht eines Mannes in Querrichtung zum Seil würde das Tau sonst schnell stark ausgelenkt.

Strecktaue sind nicht nur dort notwendig, wo eine Strecke an Deck zurückgelegt werden muss, sondern auch dort, wo an Deck bei schlechten Wetterbedingungen gearbeitet werden muss. In solchen Bereichen sind Strecktaue, wenn es die Platzverhältnisse zulassen, häufig auf einer Höhe oberhalb eines Mannes angebracht, damit sie die Bewegungsfreiheit nicht einschränken.

Auf Segelyachten dagegen werden sie häufig direkt auf Deck gelegt, weil die Möglichkeiten es nicht anders zulassen.

Von solchen Faktoren hängt es dann auch ab, ob Strecktaue nur bei Schwerwetter, oder ständig vorhanden sind.


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