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Siehe auch: Escorteur

Frühere Bezeichnung für ein Kriegsschiff, das einer Flotte von Kauffahrteischiffen zum Geleitschutz beigegeben wurde. Mit der zunehmenden Handelsschifffahrt führten insbesondere die Hanseaten, die Venezianer und die Genuesen im 14. und 15. Jh., später Frankreich und England Konvoischiffe ein. Im 17. und 18. Jh. unterhielt Hamburg noch mehrere Konvoifregatten. Nach Überwindung des Seeräuberunwesens gegen Ende des 18. Jh. und mit dem Beginn des weltweiten Seehandels erübrigten sich die Konvoischiffe.

In den beiden Weltkriegen erlangten Konvoischiffe erneut große Bedeutung, allerdings werden derzeitig neben den Kriegsschiffen auch alle im Geleitzug (Konvoi) fahrenden Schiffe als Konvoischiffe bezeichnet.


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