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Schiffsgeschütze bei Steingraeber-Modelle


Offenes seetüchtiges Ausbildungs-, Ruder- und Segelboot für 10 Ruderer und einen Steuermann. Beim üblichen Kutterrudern wird eine Wettkampfstrecke von 1.000 m und beim Langstreckenrudern mindestens 5.000 m gerudert. Zur Besegelung für das Kuttersegeln gehören 2 Masten, früher mit Luggersegeln, heute mit Gaffeltakelung. Neben Rudern und Segeln gehören notwendige seem. Verrichtungen zur Ausbildung.

Kutter ZK-10 
Rigg: 2-Mast-Steilgaffel
Länge: 7,50 m
KWL: 7,02 m
Breite: Typ "021" 2,04 m auf Spanten 
Typ "ZK-10 GUP" 2,15 m über alles
Freibord: 0,52 m
Tiefgang: 0,50 m (mit Schwert 1,56 m)
Verdrängung: 1,15 t
Masthöhe: Großmast 6,23 m
Besanmast 5,22 mm
Segelfläche
Typ "021":
19,07 m² am Wind
Segelfläche
Typ "ZK-10 GUP":
23,01 m² am Wind
22,00 m² Spinnacker

Schiffshistorie

  • die Grundkonzeption geht auf Marineboote zurück, die als Einheitstypen um 1900 in der kaiserlich-deutschen Marine entwickelt worden sind, die Form wurde für den ZK-10 wurde fast unverändert übernommen
  • die ersten Kutter wurden nach 1945 noch mit geklinkerte Außenhaut gebaut
  • etwa ab 1950 baute die Yachtwerft Berlin eine große Serie mit doppeldiagonalkraweeler Außenhaut, die Kutter trugen die Typenbezeichnung "021"
  • in der damals neu gegründeten Gesellschaft für Sport und Technik (GST) trugen die Kutter die Bezeichnung "K 10" und dienten u.a. der seemännischen Ausbildung von Jugendlichen und jungen Matrosen auf Binnengewässern und Seewasserstraßen
  • ab 1967 wurde eine verbesserte Ausführung mit der Typenbezeichnung "ZK-10" mit erweiterter Takelage ausgeliefert
  • ab Anfang der 1980-ziger wurden Kutter mit glasfaserverstärktem Polyester-Rumpf auf der Schiffswerft Rechlin unter der Typenbezeichnung "ZK-10 GUP" gebaut


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