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Messingbolzen bei Steingraeber-Modelle


Wasser in festen Aggregatzustand.

Salzwassereis ist brüchig und erreicht nicht die Härte von Süßwassereis.

Bei einem Salzgehalt von 33 °/oo (Nordseewasser) gefriert das Wasser erst bei etwa -1,8 °C.

Im Seewasser beginnt die Eisbildung an der Nordseeküste in der Regel auf dem Watt, das im Verlauf der Tidebewegung täglich für mehrere Stunden trocken fällt und in dieser Zeit durch die unmittelbare Berührung des Bodens mit der kalten Luft abkühlt.

Für die Beschreibung der an der Küste herrschenden Eisverhältnisse verwendet die Gewässerkunde allgemein nachstehende Schlüsselzahlen und Bezeichnungen:

Schlüssel

Eiszustand Erläuterung

1

loser Eisbrei loser Eisbrei wird durch Schnee oder kleine Eisteilchen erzeugt, ist beim Wellengang beweglich und zeigt weißlich graue Farbe.

2

Festeis bis 15 cm dicke geschlossene Eisdecke aus zusammengefrorenem Eisbrei, meist in Buchten und dgl.

3

zusammengeschobener Eisbrei einzelne oder in Feldern zusammengeschlossene Eisschollen, bis 15 cm starke Bruchstücke von Festeis.

4

dichte Treibeisstreifen infolge Wind und Wellen entstandene dichte Decke von Eisbrei oder Treibeis.

5

offene Seerinne längs der Küste offene Wasserstreifen, die infolge Abtreibens des Eises vom Ufer durch ablandige Winde oder Strömungen entstanden sind.

6

starkes Festeis Festeis von mehr als 15 cm Stärke

7

starkes Treibeis Treibeis von mehr als 15 cm Stärke der Schollen.

8

Packeis zusammen- oder übereinandergeschobene Eisschollen mit unebener Oberfläche. Verstärkte Form von zerbrochenem Festeis oder von Treibeis herrührend.

9

verstärktes Packeis verstärkte Abart von Packeis, wenn Eisfelder durch Wind oder Strömung auf einen Widerstand, wie andere Eismassen, Ufer, Inseln, Buhnen, Dämme, verankerte Schiffe oder dgl., vor allem bei auflandigen Winden, treffen.


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