Logo

Hecklampen bei Steingraeber-Modelle


Die hier vorgestellten Holzarten zählen zu den bekanntesten Nutzhölzern. Aus Artenschutzgründen ist vom Erwerb einiger exotischer Hölzer abzuraten. Meist stehen ohnehin genügend gleichwertige Arten aus einheimischer Produktion zur Verfügung.

Esche... ist vielseitig einsetzbar, robust und langlebig und war früher für das Militär unverzichtbar - von der Bronzezeit bis zum späten 18. Jahrhundert wurden Lanzen, Speere, Piken und Wurfspieße aus Esche gefertigt. Zeigt gute Schlagabsorption und kann wiederholten Belastungen widerstehen, ohne zu splittern.

Buche... reißt bei unsachgemäßer Trocknung. Wurde von den Möbeltischlern nie sehr geschätzt und wird heute hauptsächlich für die Produktion von Zellulose und Kunstfasern verwendet. Buch wird für Stuhlstreben und Polsterrahmen verwendet, da hier das Arbeiten des Holzes eine untergeordnete Rolle spielt.

Buchsbaum... zählt zu den Hölzern mit der höchsten Dichte. Wird für klein Gegenstände wie z.B. Schachfiguren verwendet. Zwischen dem 15. Jahrhundert und den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts bei den Gravurschnitzern sehr beliebt.

Zeder... mit dem Begriff Zeder werden über 70 verschiedenen Holzarten bezeichnet, von den die meisten immergrün sind. Das Holz wird geschätzt, weil es leicht ist und sich gut bearbeiten läßt. Zedernholz ist resistent gegen Termiten- und Holzwurmbefall.

Kiefer und Tanne... ist seit dem 14. Jahrhundert der Sammelbegriff für Lärche, Fichte und Kiefer - heute wird damit oft das konvertierte Holz nadeltragender Weichhölzer bezeichnet. Das Holz ist bekannt für seinen geraden Wuchs, die hohe Tragfestigkeit und für seine vielfältigen Einsatzmöglichkeiten im Innen- und Außenbau.

Ebenholz... ist der Handelsname der Spezies Diospyrus, die über schwarzes Kernholz verfügt. Insgesamt werden mehr als 200 Holzarten afrikanischer, asiatischer und australische Herkunft als Ebenholz bezeichnet. Wurde bereits im frühen Mittelalter in Mitteleuropa bearbeitet

Ulme... auch als Rüster bekannt - wurde in den späten 60er Jahren des 20. Jahrhunderts durch die Ulmenkrankheit dezimiert, die sich von Kanada auf Europa aus dehnte und die Landschaft durch das Absterben der Bäume stark veränderte. Die gefladerte Textur macht das polierte Holz dekorativ. Ulme wurde viel von zeitgenössischen Bildhauern genutzt. Neigt zum Werfen und Reißen und läßt sich schlecht von Hand bearbeiten.

Eukalyptus... war ursprünglich nur in Australien und Tasmanien heimisch, wurde aber in verschiedenen Gegenden der Welt kultiviert und wächst heute u.a. in Kalifornien und Südafrika. Seite Blattdrüsen enthalten eine ätherisches Öl, das als schleimlösendes Hustenmittel verarbeitet wird.

Obstbaumholz... hier in erster Linie Apfelbaum, Kirschbaum und Birnbaum - wird besonders von Kunsthandwerkern bevorzugt, Bauernmöbel sind oftmals vollständig aus diesen Hölzern gefertigt oder mit Intarsien aus Obstbaumholz versehen. Kirschholz wurde vor allem in Amerika und Großbritannien wegen seiner Ähnlichkeit mit Mahagoni für Gehäuse verwendet.

Haselnuss und Weide... aus Weidenholz gewinnt man Salicylsäure, den Grundbestandteil von Aspirin. War schon bei den alten Römern wegen seiner schmerzlindernden Wirkung bekannt. Weidenholz verfügt über guten Auftrieb im Wasser. Haselnussholz ist dünn, weich und geschmeidig, aber nicht sehr alterungsbeständig. Wird u.a. zum Korbflechten genutzt.

Pockholz... kommt von Westindien, aus dem Küstenregionen Kolumbiens und Venezuelas und aus Mittelamerika. Wird wegen seiner Schwere, hohen Dichte und Robustheit geschätzt. Geschützt nach dem Washingtoner Artenschutzabkommen, Ein- und Ausfuhr sind reglementiert.

Linde... das Kernholz der Linde ist auffallend hell und langlebig. Es ist ein weiches und geschmeidiges Hartholz, das sich leicht bearbeiten läßt. Beliebt im Schnitzhandwerk, wo es im Mittelalter als "Heiliges Holz" bekannt war, weil aus ihm Christusfiguren sowie Abbilder der Jungfrau Maria und der Apostel gefertigt wurden.

Mahagoni... wächst u.a. in den Regenwäldern Afrikas und Südamerikas und fand schon früh im Möbelbau Verwendung. Bereits 1730 gründete Thomas Chippendale seine Möbelunternehmen. Mahagoni ist leicht robust und vielseitig einsetzbar. "Echtes Mahagoni" der Spezies Swietenia ist nach dem Washingtoner Artenschutzabkommen geschützt, Ein- und Ausfuhr sind reglementiert.

Eiche... Quercus robur - daher das Wort "robust" - ist bekannt für seine Tragfähigkeit, Alterungsbeständigkeit und Langlebigkeit. Wurde (vor dem Einsatz von Grünkernholz) auch für den Bau von Schleusentoren, Fachwerkhäusern und Radspeichern verwendet.

Rosenholz... hat nichts mit Rosen zu tun. Der Name stammt von süßlichen Duft. Brasilianisches Rosenholz darf nach dem Washingtoner Artenschutzabkommen nicht gehandelt werden, ostindisches Rosenholz unterliegt Handelsbeschränkungen.

Ahorn... ist durch verzögerte Kernholzbildung gelblichweiß bis weiß und zeigt eine hin und wieder auch ausgeprägte, sonst aber schwach gefladerte Textur mit seidigem Glanz. Kommt als Furniere sowie als Ausstattungsholz für Möbel, Verschalungen und Parkett, aber auch als Spezialholz für Musikinstrumente und Werkzeukgriffe zum Einsatz. Eignet sich zum Drechseln und Schnitzen.

Teak... kommt u.a. aus den regengrünen Wäldern Südostasiens und Afrikas und ist eines der härtesten, tragfähigsten und alterungsbeständigsten Hölzer - Möbeltischler verlangten im 19. Jahrhundert ein Extrasalär für stumpf gewordene Werkzeuge. Ein- und Ausfuhr von Teak sind nach dem nach dem Washingtoner Artenschutzabkommen reglementiert.

amerikanischer Nussbaum... wächst im mittleren Westen und Nordosten der USA bis hinauf nach Kanada, wurde aber auch vereinzelt in Europa kultiviert. Das Kernholz ist dunkelbraun mit schlichter Textur. Das Kernholz des europäischen Nussbaums ist hingegen meist hellbraun und stärker textuiert. Beide Arten werden als Furniere-, Ausstattungs- und Spezialhölzer geschätzt.

Eibe... die immergrünen Blätter der Eibe dienen seit der Antike als Symbol für ewiges Leben. Auch wenn es sich um eines der härtesten Hölzer handelt, wird es als Weichholz klassifiziert. Eibe ist sehr beliebt zur Herstellung kleinerer Gegenstände wie Schnupftabak- und Pillendosen. Grob gefurchte und drehwüchsige Stämme machen die Konvertierung zu Brettern unrentabel. Die Eibe ist als Waldbaum im Aussterben begriffen und steht unter Naturschutz.

Infos