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geätzte Hummer bei Steingraeber-Modelle


Ohne Bäume wäre die Welt unvorstellbar. Zum einen war und ist das Holz für den Menschen eine unverzichtbare Grundlage für die unterschiedlichsten Bereiche - angefangen von den ersten Behausungen, Werkzeugen und Waffen über See- und Landfahrzeuge der verschiedenen Jahrhunderte bis hin zu modernen Gebäuden, Kunstwerken und Gebrauchsgegenständen des heutigen Alltags. Zum anderen bieten Bäume und Wälder vielfältige Lebensräume für Flora und Fauna. Nicht weniger wichtig ist die Rolle der Wälder zusammen mit den Ozeanen als Lunge unseres Planeten: Durch Aufnahme und Abgabe von Feuchtigkeit regulieren sie das Klima.

Bäume nehmen in zahlreichen Kulturen der Erde einen großen Stellenwert ein. Viele Völker glaubten, dass Bäume über eine Seele verfügen. Unzählige Sagen und Legenden ranken sich sprichwörtlich um Stamm und Äste: So steht die Esche Yggdrasil im Mittelpunkt einer Sage aus der nordischen Mythologie, während man bei den alten Griechen glaubte, dass die Nymphen zum Angedenken gefallener Helden eine Ulme pflanzten.

Unter den Lebensformen der Erde verfügen Bäume über die längste Lebensspanne. Älteste lebender Zeitzeuge ist eine 5.000 Jahre alte Grannenkiefer (Pinus longeava) in den White Mountains von Kalifornien, die noch ein kleiner Setzling war, als die alten Ägypter ihre Pyramiden errichteten. Bäume sind darüber hinaus auch noch die schwersten Lebewesen.

Die Nadelbäume, die als Weichhölzer bezeichnet werden, entwickelten sich vor 275 Millionen Jahren und bedeckten einst zwei Drittel der Erdoberfläche. Die breitblättrigen, blühenden und fruchttragenden Laubbäume - Harthölzer genannt - traten erst etwa 140 Millionen Jahre nach den Nadelhölzern auf. Der Großteil des weltweit geschlagenen Nutzholzes besteht aus Nadelbäumen.


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