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Spannschrauben Ringbolzen bei Steingraeber-Modelle


Technische Daten

  • Länge 56,05m
  • Breite 10,20m
  • Tiefgang beladen 0,76m (ab 1963 1,18m)
  • oszillierende Zweizylinder-Verbundmaschine a 140 PS
  • Zweiflammrohr-Zylinderkessel
  • stehende Zweizylinder-Zwillingsmaschine als dampfunterstützte Rudermaschine.
  • Der Personen-Seitenraddampfer der sächsisch-böhmischen Dampfschiffahrtsgesellschaft wurde 1897 auf der Werft Dresden-Blasewitz als Oberdeck-Dampfer für Promenaden- und Eilfahrten unter dem Namen "Habsburg" gebaut. Er besaß eine luxoriöse Inneneinrichtung mit Polstermöbeln und Spiegeln. Die anfängliche Fahrgastkapazität betrug 478 Personen, später konnten 741 Personen aufgenommen werden.
  • 1912/1913 erhielt das Schiff elektrisches Licht und 1919 den neuen Namen "Riesa". Ab 1943 lag die "Riesa" in Prossen und später in Dessau als Büroschiff mit einem Tarnanstrich. Der Dampfer sank 1945 nach der Sprengung des Vorderschiffes in Dresden-Laubegast, Bis 1947 erfolgte eine Generalrestaurierung und die Wieder-Indienststellung unter gleichem Namen. Ein Riss in der Kesselrückwand bedeutete im August 1976 das Aus, bzw. die Außerdienststellung.
  • Zwei Jahre später, 1978, erwarb das Museum Oderberg das Schiff zum Schrottpreis von 20.000 DM. Seit 1979 liegt die "Riesa" als Museumsschiff direkt neben der Oder an Land. Die Seitenräder sind Patenträder mit je 10 Schaufeln, die bis 1928 aus Holz, danach aus Eisen bestanden. An den Aktionstagen des Museums wird die Antriebs-Dampfmaschine und das landseitige Schaufelrad über einen elektrischen Hilfsmotor zur Veranschaulichung angetrieben.
  • Im Hochwasserjahr 1997 traten aufgrund des hohen Pegelstandes der Oder am Schiff erhebliche Wasserschäden auf. Nach mehrjährigen Instandsetzungsarbeiten lädt das technische Denkmal seit dem Sommer 2000 wieder zum Besuch ein.
  • Eigner/Liegeplatz: Binnenschifffahrtsmuseum Oderberg
Infos