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Die Idee der Entwicklung eines Heimatmuseums in Lauenburg /Elbe geht zurück auf den Postmeister Johannes Friese, der ein unermüdlicher Sammler lauenburgischer Altertümer war. Er verfügte über eine umfangreiche Sammlung, die er in seinem Privathaus, Elbstr. 10, gelegentlich Interessenten zugänglich machte. Nach seinem Tod erwarb die Stadt durch einen Kaufvertrag 1917 seine Sammlung. Am 24.7.1926 konnte das Lauenburger Heimatmuseum dann in feierlichem Rahmen eingeweiht werden.

Es wurde untergebracht in dem alten Rathaus, einem Backsteingebäude aus dem 15. Jahrhundert, der im Verlauf der vergangenen Zeiten so viele Umbauten erlebte, dass die ursprüngliche Gestalt heute nicht mehr sichtbar ist. Erster Museumsleiter wurde Konrektor Theodor Götze. Bedingt durch den II. Weltkrieg musste das Museum 1943 geschlossen werden. In den Folgejahren hat die Stadt dann das Gebäude Unterkunft suchenden Flüchtlingen und Vertriebenen für Wohnzwecke zur Verfügung gestellt. Erst in den 50er Jahren konnten die Museumsräume wieder ihrer eigentlich vorgesehenen Bestimmung zugeführt werden.

Im September 1960 feierte die Stadt ihr 700-jähriges Jubiläum. Zu diesem Anlass wurden die Museumsräume renoviert und der Gedanke geboren, neben dem bisherigen Heimatmuseum eine besondere Abteilung für die Elbschifffahrt zu schaffen. Im Verlaufe der Jahre entstand eine Darstellung der Elbschifffahrt vom Einbaum bis zur modernen Schubeinheit, in Form von Dokumenten, historischen Fotos, Gemälden, etlichen Schiffsmodellen der einzelnen technischen Entwicklungsstufen und vieles mehr.

Der ehemalige Ratskeller wurde zu einem Maschinenkeller umgestaltet. Die dort gezeigten Kessel- und Maschinenanlagen wurden 1968 bis 1983 durch die ehrenamtlich tätigen Fachleute des Vereines, Schifffahrts- und Werftkreisen aufgebaut. In schwere Einzelteile zerlegt, transportierte man die Objekte durch eine geschaffene Öffnung in der Außenwand unterhalb des Niveaus der Straße in den Museumskeller. Da die Maschinen nur in größeren zeitlichen Abständen angeschafft werden konnten, musste die dicke Außenmauer des Gebäudes drei Mal aufgebrochen und wieder zugemauert werden.

Mit einem Zeitaufwand von rund 10.000 Arbeitsstunden ist die Sammlung voll funktionsfähiger Schiffsmaschinen durch die "Museumsmaschinisten" des Vereins zur Förderung des Lauenburger Elbschifffahrtsmuseums e.V., abgekürzt VzFdLEM, geschaffen worden und wird von ihnen bis heute intensiv betreut.

Schauen Sie doch mal vorbei, das Museum liegt in der Altstadt, ca. 5min. vom Anleger des KAISER WILHELM entfernt.

(Quelle)


Anschrift Elbschifffahrtsmuseum Lauenburg
Elbstraße. 59
21481 Lauenburg
Telefon 04153 51 25 1
Fax 04153 55 07 54
Homepage www.elbschifffahrtsmuseum.de
Öffnungszeiten
  • März-Oktober täglich von 10-18 Uhr
  • November-Februar täglich von 10-16 Uhr
  • Weinachtstage, Silvester und Neujahr geschlossen
Erreichbarkeit DB bis Lauenburg/Elbe ab Lüneburg oder Lübeck; Schnellbus 31 ab Hamburg; mit dem PKW: Parkmöglichkeit in der Nähe

Themengebiete

Museumsschiff

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