Logo

geätzte Makrelen bei Steingraeber-Modelle


Neben den schwimmenden Oldtimern im Museumshafen des DSM, die aus Holz, Eisen, Stahl oder Leichtmetall konstruiert worden sind, spielt auch der Werkstoff Beton im Schiffbau eine nicht unwichtige Rolle. Seit der Jahrhundert- wende und vor allem in den beiden Weltkriegen, als das Schiffbaumaterial Stahl knapp wurde, hat es immer wieder Schiffe aus Beton gegeben. Das Betonrumpfschiff " PAUL KOSSEL", das sich seit 1976 im Freigelände des DSM befindet, wurde 1920 für die bekannte Dortmunder Baufirma Paul Kossel, die in Bremen eine Niederlassung besaß, als Eisenbeton-Motorschlepper gebaut. Der Stapellauf für den 14,30 m langen Rumpf aus Leichtbeton, der mit einem Zweizylinder-Rohöl-Glühkopfmotor von der Gasmotorenfabrik Deutz mit einer Leistung von 25 PS sowie und mit hölzernen Aufbauten versehen wurde, fand in Bremen auf einem Fabrikgelände an der Weser statt.


Technische Daten

  • Werft: Baufirma Paul Kossel u. Cie., Dortmund
  • Typ: Eisenbeton-Motorschlepper
  • Baujahr: 1920 in Bremen
  • Länge: 14,30 m
  • Breite: 3,03 m
  • Tiefgang: 1,08 m
  • Verdrängung: 12,8 BRT
  • Antrieb: 2-Zylinder-Rohöl-Glühkopfmotor, 25 PS
  • Geschwindigkeit: 6,5 kn
  • Besatzung: 1-3 Mann
  • Eigner/Liegeplatz: Deutsches Schiffahrtsmuseum
Infos